⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 23.07.2026
Die Mensch und Maschine Software SE hat im ersten Halbjahr 2026 positive Geschäftszahlen präsentiert, trotz temporärer Herausforderungen im Autodesk-Geschäft. Analysten sehen die Aktie weiterhin als Kauf.
- Mensch und Maschine steigert Rohertrag um 1,9 %
- EBIT-Anstieg auf 28,1 Mio. Euro
- Ziel für 2026: Gewinnzuwachs von 11 bis 19 %
Die Mensch und Maschine Software SE hat im ersten Halbjahr 2026 beeindruckende Geschäftszahlen veröffentlicht, die trotz temporärer Herausforderungen im Autodesk-Geschäft eine positive Entwicklung zeigen. Laut SMC-Research konnte das Unternehmen den Rohertrag um 1,9 Prozent auf 95,1 Millionen Euro steigern. Dies ist ein Zeichen für die Stabilität und das Wachstum des Unternehmens in einem sich schnell verändernden Markt.
Was sind die aktuellen Geschäftszahlen von Mensch und Maschine?

Im Detail zeigt sich, dass das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) um 5,2 Prozent auf 28,1 Millionen Euro gestiegen ist. Auch der Nettoüberschuss konnte trotz eines Anstiegs der Minderheitsanteile um 2,7 Prozent auf 18,2 Millionen Euro erhöht werden. Diese Zahlen belegen die Fähigkeit des Unternehmens, auch in herausfordernden Zeiten profitabel zu arbeiten und die Kosten im Griff zu behalten.
Herausforderungen im Autodesk-Geschäft
Die Dynamik des ersten Halbjahrs lag jedoch unter dem Niveau des ersten Quartals. Eine Schwäche im Autodesk-Geschäft, insbesondere im Digitalisierungssegment, wurde als Hauptursache identifiziert. Diese Schwäche ist auf einen ungünstigen Zyklus bei der Verlängerung dreijähriger Lizenzverträge für Autodesk-Software zurückzuführen. Analysten sind sich jedoch einig, dass diese Situation vorübergehend ist und das Unternehmen gut positioniert ist, um sich schnell zu erholen.
Positive Entwicklungen im Softwaregeschäft
- Rohertrag: 95,1 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2026
- EBIT: 28,1 Mio. Euro, Anstieg um 5,2 %
- Nettoüberschuss: 18,2 Mio. Euro, Anstieg um 2,7 %
Trotz der Herausforderungen zeigt sich Mensch und Maschine optimistisch hinsichtlich der Entwicklung des Softwaregeschäfts. Im zweiten Quartal gab es eine spürbare und breit angelegte Nachfragebelebung, insbesondere aus der Halbleiter- und Energiebranche. Diese Nachfrage wird auf den Investitionsboom im KI-Umfeld zurückgeführt, der zahlreiche Unternehmen dazu veranlasst, in digitale Lösungen zu investieren.
Erwartungen für 2026
Für das laufende Jahr hat Mensch und Maschine ambitionierte Gewinnziele formuliert. Das Unternehmen strebt einen Zuwachs von 11 bis 19 Prozent an, was von SMC-Research als erreichbar eingeschätzt wird. Die Analysten haben ihre Schätzungen für das EBIT von 49,1 Millionen Euro auf 55,6 Millionen Euro angehoben und erwarten einen Anstieg des Ergebnisses je Aktie von 1,91 Euro auf 2,11 Euro.
Bewertung der Aktie
Auf Basis dieser positiven Entwicklungen und der soliden Geschäftszahlen ergibt sich ein fairer Wert von 65,00 Euro für die Mensch und Maschine Software SE. Dieser Wert liegt deutlich über dem aktuellen Börsenkurs und signalisiert eine erhebliche Unterbewertung der Aktie. Analysten empfehlen daher, die Aktie zu kaufen, insbesondere für Investoren, die auf der Suche nach stabilen und wachstumsorientierten Unternehmen sind.
Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Mensch und Maschine Software SE trotz temporärer Herausforderungen im Autodesk-Geschäft auf einem soliden Wachstumspfad bleibt. Die positiven Geschäftszahlen und die optimistischen Erwartungen für 2026 machen die Aktie zu einer interessanten Option für Investoren. Die Kombination aus stabilen Erträgen und einem fairen Wert, der über dem aktuellen Kurs liegt, spricht für eine Kaufempfehlung.
Häufige Fragen
Was sind die aktuellen Geschäftszahlen von Mensch und Maschine?
Wie hat sich der Nettoüberschuss entwickelt?
Welche Herausforderungen gab es im ersten Halbjahr?
Was sind die Erwartungen für das Jahr 2026?
Wie wird die Aktie von Analysten bewertet?
Quellen: finanzen.net
Symbolbild: Aktuelle Entwicklungen bei Mensch und Maschine · Foto: Mikhail Nilov / Pexels


