StartGeldanlage & ETFsNeues Festgeld bei Postbank und Deutsche Bank: Zinsen im Vergleich

Neues Festgeld bei Postbank und Deutsche Bank: Zinsen im Vergleich

⏱ 4 Min. Lesezeit · Stand: 05.06.2026

Die Postbank und die Deutsche Bank haben ihre Zinsen für Festgeldanlagen auf 2,7% pro Jahr angehoben. Dies gilt für Neugeld mit einer Laufzeit von zwölf Monaten und bietet Sparerinnen und Sparern eine attraktive Möglichkeit, ihr Kapital sicher anzulegen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Postbank und Deutsche Bank bieten 2,7% Zinsen für ein Jahr Festgeld.
  • Neugeld muss von außerhalb der Deutsche-Bank-Gruppe stammen.
  • Kündigung muss drei Monate vor Laufzeitende erfolgen.

Die Postbank und die Deutsche Bank haben kürzlich ihre Zinsen für Festgeldanlagen auf 2,7% pro Jahr angehoben. Diese attraktive Verzinsung gilt für Neugeld mit einer Laufzeit von zwölf Monaten und bietet Sparerinnen und Sparern eine sichere Möglichkeit, ihr Kapital zu vermehren. In Zeiten, in denen die Zinsen für klassische Sparbücher weiterhin niedrig sind, stellt das Festzinssparen eine interessante Alternative dar.

Was ist Festzinssparen?

Festgeldangebote von Postbank und Deutsche Bank
Symbolbild: Festgeldangebote von Postbank und Deutsche Bank · Foto: Kampus Production / Pexels

Festzinssparen ist eine Form der Geldanlage, bei der Sparer ihr Geld für einen festgelegten Zeitraum zu einem garantierten Zinssatz anlegen. Im Gegensatz zu Tagesgeldkonten, bei denen die Zinsen variabel sind, bietet das Festzinssparen eine verlässliche Rendite über die gesamte Laufzeit. Bei der Postbank und der Deutschen Bank beträgt der Zinssatz aktuell 2,7% p.a. für eine Laufzeit von einem Jahr.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Anlageform ist die Sicherheit. Beide Banken sind Mitglieder im Einlagensicherungsfonds des privaten Bankgewerbes e. V., was bedeutet, dass Einlagen über 100.000 Euro pro Privatperson ebenfalls abgesichert sind. Dies gibt den Anlegern ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit, insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.

Aktuelle Konditionen im Detail

Die aktuellen Konditionen für das Festzinssparen bei der Postbank und der Deutschen Bank sind identisch. Um von den 2,7% Zinsen zu profitieren, müssen Anleger Neugeld anlegen. Das bedeutet, dass das Kapital zuvor nicht auf Konten oder Depots der Deutsche-Bank-Gruppe angelegt war, zu der die Postbank, Norisbank, BHW Bausparkasse und DWS gehören. Der Mindestanlagebetrag beträgt 2.500 Euro, während der maximale Betrag für den Aktionszinssatz bei 250.000 Euro liegt.

Die Zinsen werden jährlich gutgeschrieben, was bedeutet, dass Anleger am Ende der Laufzeit über ihr Kapital inklusive der Zinsen verfügen können. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine Kündigungsfrist von drei Monaten vor Ablauf der Laufzeit eingehalten werden muss, um das Geld rechtzeitig abheben zu können.

Wichtige Hinweise zur Kündigung

Fakten auf einen Blick

  • Zinssatz: 2,7% p.a. für ein Jahr
  • Mindestanlage: 2.500 Euro
  • Maximalbetrag: 250.000 Euro
  • Kündigungsfrist: 3 Monate vor Laufzeitende

Ein entscheidender Aspekt beim Festzinssparen ist die Kündigungsfrist. Anleger müssen sicherstellen, dass sie ihre Anlage mindestens drei Monate vor dem Ende der Laufzeit kündigen, um an ihr Geld zu gelangen. Versäumen sie diesen Schritt, verlängert sich die Anlage automatisch um ein weiteres Jahr zu den dann gültigen Zinssätzen. Daher ist es ratsam, sich rechtzeitig eine Erinnerung für die Kündigung zu setzen, um den Zugriff auf das Geld inklusive der Zinserträge sicherzustellen.

Diese Regelung unterscheidet sich von klassischen Festgeldanlagen, bei denen das Guthaben am Ende der Laufzeit automatisch zur Auszahlung vorgemerkt ist. Anleger sollten sich dieser Fristen bewusst sein, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Vergleich mit anderen Anbietern

Obwohl die 2,7% Zinsen von Postbank und Deutscher Bank attraktiv sind, gibt es auch andere Banken, die höhere Zinsen für Festgeldanlagen anbieten. Beispielsweise bietet die J&T Direktbank derzeit 3,0% für einjährige Festgeldanlagen an. Auch die Hoistspar Bank und die Ferratum Bank liegen mit 2,9% bzw. 2,8% über dem Angebot der beiden großen deutschen Banken.

Dennoch ziehen viele Sparer die Sicherheit und den Bekanntheitsgrad der Postbank und der Deutschen Bank vor, insbesondere wenn es um größere Summen geht. Die Einlagensicherung und die Stabilität dieser Banken sind für viele Anleger entscheidende Faktoren bei der Wahl ihrer Geldanlage.

Fazit

Festgeldangebote von Postbank und Deutsche Bank
Symbolbild: Festgeldangebote von Postbank und Deutsche Bank · Foto: Jakub Zerdzicki / Pexels

Die aktuellen Festgeldangebote der Postbank und der Deutschen Bank mit 2,7% Zinsen für ein Jahr sind eine attraktive Option für Sparer, die ihr Geld sicher anlegen möchten. Die Bedingungen sind klar, und die Einlagensicherung bietet zusätzlichen Schutz. Anleger sollten jedoch die Kündigungsfristen im Auge behalten, um sicherzustellen, dass sie nach Ablauf der Laufzeit über ihr Geld verfügen können. Wer sich für diese Anlageform interessiert, sollte die Angebote der beiden Banken in Betracht ziehen, aber auch die Konkurrenz im Auge behalten, um die besten Zinsen zu sichern.

Häufige Fragen

Was sind die aktuellen Zinsen für Festgeld bei Postbank und Deutsche Bank?
Beide Banken bieten derzeit einen Zinssatz von 2,7% p.a. für einjährige Festgeldanlagen an.
Was ist Neugeld bei diesen Angeboten?
Neugeld bezeichnet Kapital, das zuvor nicht auf Konten oder Depots der Deutsche-Bank-Gruppe angelegt war.
Wie hoch ist der Mindestanlagebetrag?
Der Mindestanlagebetrag für das Festzinssparen beträgt 2.500 Euro.
Wie lange muss ich mein Geld anlegen?
Die Laufzeit für das Festgeld beträgt ein Jahr, mit der Möglichkeit, das Geld nach Ablauf zu kündigen.
Was passiert, wenn ich nicht rechtzeitig kündige?
Wenn Sie nicht drei Monate vor Ende der Laufzeit kündigen, verlängert sich die Anlage automatisch um ein weiteres Jahr.

Quellen: Google News

Symbolbild: Festgeldangebote von Postbank und Deutsche Bank · Foto: Stephen Leonardi / Pexels

Stefan Wagner
Stefan Wagner
Stefan Wagner widmet sich den Themen Altersvorsorge und Versicherungen. Er erklärt verständlich, welche Vorsorgemodelle es gibt und worauf man bei langfristigen Entscheidungen achten sollte. Bei Finanz-Echo möchte er dazu beitragen, dass auch trockene Themen wie Renten- und Absicherungsfragen greifbar werden.
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