⏱ 4 Min. Lesezeit · Stand: 06.07.2026
Im Jahr 2026 stehen in Österreich verschiedene Kreditkarten zur Verfügung, die es ermöglichen, beim Einkaufen Meilen zu sammeln. Diese Karten bieten nicht nur Vorteile beim Reisen, sondern auch interessante finanzielle Anreize.
- Austrian Miles & More Premiumcard als Hauptkarte für Meilensammler
- American Express bietet flexible Punkteübertragungen
- Diners Club Karten fokussieren sich auf Loungezugang
Im Jahr 2026 ist das Sammeln von Meilen durch Kreditkarten in Österreich ein beliebter Trend, der sowohl Reisenden als auch Vielfliegern zugutekommt. Die Auswahl an Kreditkarten, die speziell für das Meilen sammeln konzipiert sind, ist zwar begrenzt, bietet jedoch attraktive Optionen für unterschiedliche Bedürfnisse. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die besten Kreditkarten zum Meilen sammeln in Österreich und deren Vorteile.
Was sind die besten Kreditkarten zum Meilen sammeln in Österreich?

In Österreich stehen drei Hauptanbieter von Kreditkarten zur Verfügung, die es ermöglichen, beim Einkaufen Meilen zu sammeln: die Austrian Miles & More Premiumcard, die American Express Gold Card und die Diners Club Kreditkarten. Jede dieser Karten hat ihre eigenen Merkmale und Vorteile, die sie für Vielflieger und Reisende attraktiv machen.
Die Austrian Miles & More Premiumcard ist besonders für diejenigen geeignet, die direkt Miles & More Meilen sammeln möchten. Mit dieser Karte erhalten Inhaber 1 Meile pro 1,5 Euro Umsatz. Zudem gibt es einen Willkommensbonus von 3.000 Meilen für Neukunden, die die Karte bis zum 30. Juni 2026 beantragen. Diese Karte bietet auch Schutz vor dem Verfall von Meilen, was für Vielflieger von großem Vorteil ist.
Die Vorteile der American Express Kreditkarten
Die American Express Gold Card ist eine weitere beliebte Option für Meilensammler in Österreich. Diese Karte ermöglicht es den Nutzern, Membership Rewards Punkte zu sammeln, die flexibel in verschiedene Vielfliegerprogramme umgewandelt werden können. Bei einem Umsatz von 1 Euro erhalten die Karteninhaber 1,5 Membership Rewards Punkte, was einer Sammelrate von bis zu 1,2 Meilen pro Euro entspricht, wenn die Punkte in Meilen umgewandelt werden. Ein weiterer Vorteil ist der kostenlose Zugang zu Flughafen-Lounges, was das Reisen angenehmer macht.
Die American Express Platinum Card bietet sogar noch umfangreichere Vorteile, darunter ein jährliches Gourmet-Guthaben und Zugang zu exklusiven Lounges weltweit. Diese Karte richtet sich an Vielreisende, die bereit sind, eine höhere Jahresgebühr zu zahlen, um von den zahlreichen Vorteilen zu profitieren.
Diners Club Kreditkarten: Fokus auf Loungezugang
- Austrian Miles & More Premiumcard: 1 Meile pro 1,5 Euro Umsatz
- American Express Gold Card: 3.000 Willkommensmeilen bis 30.06.2026
- Diners Club Gold Card: 0,5 Meilen pro Euro Umsatz
Die Diners Club Kreditkarten bieten eine andere Herangehensweise an das Meilen sammeln. Hierbei werden Bonuspunkte für jeden Umsatz gutgeschrieben, die dann in Miles & More Meilen umgewandelt werden können. Die Sammelrate beträgt 0,5 Meilen pro Euro Umsatz für die Diners Club Gold Card. Ein wesentlicher Vorteil dieser Karten ist der Zugang zu über 1.500 Lounges weltweit, was für Reisende von großem Wert ist.
Allerdings ist zu beachten, dass für die Umwandlung von Bonuspunkten in Meilen eine jährliche Gebühr von 25 Euro anfällt. Dies könnte für einige Nutzer ein entscheidender Faktor sein, wenn sie die Kosten-Nutzen-Analyse durchführen.
Finanzielle Aspekte und Gebühren der Kreditkarten
Die Gebühren für die verschiedenen Kreditkarten variieren erheblich. Die Austrian Miles & More Premiumcard kostet 19,80 Euro pro Monat, was einer Jahresgebühr von 237,60 Euro entspricht. Für Miles & More Senatoren gibt es einen Rabatt von 25 Prozent, während HON Circle Member die Karte kostenlos erhalten können. Im Gegensatz dazu liegt die Jahresgebühr für die American Express Gold Card bei 690 Euro, was sie zu einer der teureren Optionen macht, jedoch auch mit umfangreichen Vorteilen einhergeht.
Die Diners Club Kreditkarten haben ebenfalls unterschiedliche Gebühren. Die Diners Club Gold Card kostet 85,60 Euro pro Jahr, während die Business Card eine ähnliche Gebühr aufweist. Diese Kosten sollten in die Überlegungen einfließen, wenn man sich für eine Kreditkarte entscheidet, insbesondere im Hinblick auf die individuellen Ausgaben und Reisegewohnheiten.
Wie wählt man die richtige Kreditkarte aus?
Bei der Auswahl der richtigen Kreditkarte zum Meilen sammeln ist es wichtig, die eigenen Reisegewohnheiten und finanziellen Ziele zu berücksichtigen. Wer häufig reist und Wert auf Loungezugang legt, könnte mit der American Express Gold Card oder Platinum Card gut beraten sein. Für diejenigen, die gezielt Miles & More Meilen sammeln möchten, ist die Austrian Miles & More Premiumcard die naheliegende Wahl.
Ein weiterer Aspekt ist die Flexibilität beim Sammeln von Punkten. Die American Express Karten bieten die Möglichkeit, Punkte in verschiedene Vielfliegerprogramme zu übertragen, was sie besonders attraktiv für Vielreisende macht, die nicht nur auf eine Airline festgelegt sein möchten.
Fazit

Insgesamt bietet der österreichische Markt für Kreditkarten zum Meilen sammeln im Jahr 2026 eine Vielzahl von Optionen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Austrian Miles & More Premiumcard, die American Express Gold Card und die Diners Club Kreditkarten sind die Hauptakteure in diesem Bereich. Bei der Auswahl der richtigen Karte sollten Nutzer ihre Reisegewohnheiten, die anfallenden Gebühren und die angebotenen Vorteile sorgfältig abwägen, um die beste Entscheidung für ihre individuellen Bedürfnisse zu treffen.
Häufige Fragen
Welche Kreditkarten sind die besten zum Meilen sammeln in Österreich?
Wie viele Meilen kann ich mit der Austrian Miles & More Premiumcard sammeln?
Bietet die American Express Gold Card Vorteile für Reisende?
Wie funktioniert das Sammeln von Meilen mit Diners Club Kreditkarten?
Sind die Gebühren für diese Kreditkarten hoch?
Quellen: Google News
Symbolbild: Kreditkarten zum Meilen sammeln in Österreich · Foto: RDNE Stock project / Pexels


