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1,6 Millionen in Bitcoin verloren: Coldcard-Hack

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⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 03.08.2026

Ein schwerwiegender Sicherheitsvorfall hat dazu geführt, dass Anleger 1,6 Millionen Dollar in Bitcoin verloren haben. Der Coldcard-Hack hat nicht nur individuelle Investoren betroffen, sondern auch das Vertrauen in die Sicherheit von Krypto-Wallets erschüttert.

Das Wichtigste in Kürze

  • Coldcard-Hack führt zu Verlusten von 1,6 Millionen Dollar
  • Über 4.500 Wallet-Adressen betroffen
  • Drei Angriffswellen identifiziert

Ein schwerwiegender Vorfall hat die Krypto-Community erschüttert: Anleger haben durch einen Hack der Coldcard-Wallets insgesamt 1,6 Millionen Dollar in Bitcoin verloren. Der kanadische Unternehmer Jonathan Goodman berichtete von den verheerenden Auswirkungen, die dieser Vorfall auf seine Investitionen hatte. Die Sicherheitslücke, die zu diesem Verlust führte, betrifft eine Firmware-Version, die seit März 2021 in Verwendung ist und die Seed-Generierung an einen vorhersehbaren Software-Zufallszahlengenerator weiterleitete.

Was geschah beim Coldcard-Hack?

Coldcard-Hack: Sicherheitslücke in Bitcoin-Wallets
Symbolbild: Coldcard-Hack: Sicherheitslücke in Bitcoin-Wallets · Foto: Alesia Kozik / Pexels

Der Coldcard-Hack ist ein Beispiel für die Gefahren, die mit der Nutzung von Krypto-Wallets verbunden sind. Laut Berichten wurden in drei Angriffswellen insgesamt 1.367 Bitcoin von 4.585 Wallet-Adressen gestohlen. Die erste Welle fand am 30. Juli statt, bei der 1.083 Bitcoin innerhalb von nur 41 Minuten abgezogen wurden. Diese Angriffe haben nicht nur individuelle Anleger betroffen, sondern auch das Vertrauen in die Sicherheit von Hardware-Wallets erheblich erschüttert.

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Details zur Sicherheitslücke

Die Schwachstelle in der Coldcard-Firmware lässt sich auf einen Integrationsfehler zurückführen, der dazu führte, dass der Hardware-Zufallszahlengenerator umgangen wurde. Stattdessen wurde ein deterministischer Software-Zufallszahlengenerator verwendet, der nicht die erforderliche Sicherheit bot. Dies ermöglichte es Angreifern, die Seed-Phrasen offline zu reproduzieren und somit Zugriff auf die Wallets zu erlangen. Die betroffenen Firmware-Versionen sind Mk2 und Mk3 in den Versionen 4.0.1 bis 4.1.9 sowie Mk4 und Mk5 vor Version 5.6.0.

Die Auswirkungen auf den Krypto-Markt

Fakten auf einen Blick

  • Verlust: 1,6 Millionen Dollar in Bitcoin
  • Betroffene Wallets: 4.585 Adressen
  • Angriffswellen: 3 Wellen von Diebstählen

Der Coldcard-Hack hat nicht nur zu einem unmittelbaren Verlust für die Anleger geführt, sondern auch das Vertrauen in den gesamten Krypto-Markt beeinträchtigt. Analysten warnen, dass solche Vorfälle zu einem Rückgang der Investitionen in digitale Währungen führen könnten. Die Unsicherheit über die Sicherheit von Krypto-Wallets könnte Anleger dazu veranlassen, ihre Investitionen zu überdenken und möglicherweise in traditionellere Anlageformen wie Aktien oder Immobilien umzuschichten.

Wie können Anleger reagieren?

Für Anleger, die von diesem Vorfall betroffen sind, ist es entscheidend, schnell zu handeln. Es wird empfohlen, die Firmware der Coldcard-Geräte zu aktualisieren und neue Seed-Phrasen zu generieren. Nutzer sollten auch ihre bestehenden Wallets überprüfen und gegebenenfalls ihre Coins auf sicherere Wallets übertragen. Die Sicherheit der eigenen Investitionen sollte immer oberste Priorität haben, insbesondere in einem so volatilen Markt wie dem der Kryptowährungen.

Fazit

Coldcard-Hack: Sicherheitslücke in Bitcoin-Wallets
Symbolbild: Coldcard-Hack: Sicherheitslücke in Bitcoin-Wallets · Foto: Jakub Zerdzicki / Pexels

Der Coldcard-Hack ist ein alarmierendes Beispiel für die Risiken, die mit der Nutzung von Krypto-Wallets verbunden sind. Anleger sollten sich der potenziellen Gefahren bewusst sein und geeignete Maßnahmen ergreifen, um ihre Investitionen zu schützen. Die Entwicklungen in diesem Bereich werden weiterhin genau beobachtet, da sie erhebliche Auswirkungen auf den Krypto-Markt und das Vertrauen der Anleger haben könnten.

Häufige Fragen

Was ist der Coldcard-Hack?
Der Coldcard-Hack bezieht sich auf eine Sicherheitslücke in der Firmware von Coldcard-Wallets, die es Angreifern ermöglichte, Bitcoin von betroffenen Wallets zu stehlen.
Wie viel Bitcoin wurde gestohlen?
Insgesamt wurden 1.367 Bitcoin, was etwa 89 Millionen Dollar entspricht, von über 4.500 Wallet-Adressen gestohlen.
Wie kann ich meine Bitcoin-Wallet schützen?
Nutzer sollten ihre Wallets regelmäßig aktualisieren, sichere Passwörter verwenden und ihre Seed-Phrasen sicher aufbewahren.
Was sind die Folgen für den Krypto-Markt?
Der Vorfall hat das Vertrauen in Hardware-Wallets beeinträchtigt und könnte zu einem Rückgang der Investitionen in den Krypto-Markt führen.
Wie kann ich meine Bitcoin nach dem Hack sichern?
Betroffene Nutzer sollten ihre Coins schnellstmöglich auf sichere Wallets übertragen und die Firmware ihrer Geräte aktualisieren.

Quellen: Google News

Symbolbild: Coldcard-Hack: Sicherheitslücke in Bitcoin-Wallets · Foto: Bastian Riccardi / Pexels

Markus Brandt
Markus Brandt
Markus Brandt verfolgt die Entwicklungen rund um Digitalisierung, Fintech und Kryptowährungen. Er ordnet neue Trends ein und erklärt, was hinter aktuellen Schlagworten wirklich steckt – mit einem gesunden Maß an Skepsis. Sein Anspruch ist es, Chancen und Risiken gleichermaßen darzustellen, statt einseitig zu begeistern oder zu warnen.
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