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Goldman Sachs setzt auf HALO-Aktien im KI-Rennen

⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 17.07.2026

Goldman Sachs hat das HALO-Konzept auf Schwellenländer übertragen und zeigt, wie kapitalintensive Unternehmen in Europa von der KI-Revolution profitieren können.

Das Wichtigste in Kürze

  • HALO steht für Unternehmen mit hohem Sachwertanteil.
  • Europäische Unternehmen wie BMW und ASML gelten als Profiteure.
  • Goldman Sachs sieht großes Potenzial in kapitalintensiven Branchen.

Goldman Sachs hat kürzlich das HALO-Konzept eingeführt, das für „Heavy Assets, Low Obsolescence“ steht. Dieses Konzept zielt darauf ab, Unternehmen zu identifizieren, die über einen hohen Anteil an physischem Kapital verfügen und in der aktuellen Wirtschaftslage von der KI-Revolution profitieren können. Insbesondere in Europa, wo kapitalintensive Branchen traditionell als weniger attraktiv galten, zeigt sich nun ein bemerkenswerter Trend, der das Interesse von Investoren weckt.

Was sind HALO-Aktien?

Goldman Sachs und HALO-Aktien im Fokus
Symbolbild: Goldman Sachs und HALO-Aktien im Fokus · Foto: RDNE Stock project / Pexels

HALO-Aktien sind Unternehmen, die sich durch einen hohen Sachwertanteil auszeichnen und in Bereichen tätig sind, die als wirtschaftlich relevant gelten. Dazu gehören Sektoren wie Energie, Verkehrsinfrastruktur und Maschinenbau. Diese Unternehmen sind weniger anfällig für die rasanten Veränderungen, die durch die künstliche Intelligenz (KI) hervorgerufen werden, da sie auf physische Vermögenswerte setzen, die nicht so schnell obsolet werden können. Analysten von Goldman Sachs haben festgestellt, dass diese Unternehmen in der aktuellen Marktlandschaft an Bedeutung gewinnen.

Seit der Einführung des HALO-Konzepts im Februar 2026 hat sich der Markt für kapitalintensive Unternehmen in Europa erheblich verändert. Laut Goldman Sachs haben diese Unternehmen seit Ende 2025 ein beeindruckendes Kursplus von 115 Prozent erzielt. Dies ist ein klarer Indikator dafür, dass Investoren zunehmend auf physische Vermögenswerte setzen, die in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit stabiler erscheinen. Die Outperformance von 35 Prozent gegenüber kapitalarmen Werten seit Anfang 2025 unterstreicht die Attraktivität dieser Investitionen.

Europäische Unternehmen als Gewinner

Fakten auf einen Blick

  • Goldman Sachs führt HALO-Konzept ein: Heavy Assets, Low Obsolescence.
  • Kursplus von 115 Prozent bei kapitalintensiven Unternehmen seit Ende 2025.
  • Outperformance von 35 Prozent bei kapitalintensiven europäischen Unternehmen seit Anfang 2025.

Die europäische Wirtschaft hat sich als besonders vorteilhaft für den HALO-Trend erwiesen. Der Markt besteht zu etwa 38 Prozent aus Unternehmen mit hohem Sachwertanteil, während in den USA dieser Anteil nur bei 18 Prozent liegt. Diese Gewichtung macht europäische Unternehmen zu potenziellen Gewinnern im aktuellen KI-Zeitalter. Unternehmen wie BMW, ASML und Equinor werden von Analysten als Hauptprofiteure des HALO-Trends genannt, da sie in kapitalintensiven Branchen tätig sind, die von der KI-Revolution profitieren können.

Die Rolle von Goldman Sachs

Goldman Sachs hat das HALO-Konzept nicht nur in Europa, sondern auch auf Schwellenländer übertragen. Diese Strategie hat zu einem Kursplus von 115 Prozent bei kapitalintensiven Unternehmen in diesen Märkten geführt. Die Bank sieht großes Potenzial in der Kombination aus physischem Kapital und der Fähigkeit, KI-Technologien zu integrieren. Dies könnte eine neue Ära für Investitionen in Schwellenländern einläuten, die traditionell als riskanter gelten.

Investitionsmöglichkeiten im HALO-Trend

Für Investoren, die von diesem Trend profitieren möchten, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Analysten empfehlen, in Unternehmen zu investieren, die physische, KI-unersetzbare Geschäftsmodelle verfolgen. Dazu gehören Halbleiterhersteller, Energieversorger und Infrastrukturunternehmen. Die genannten Unternehmen wie ASML und Equinor sind nicht nur führend in ihren Branchen, sondern auch gut positioniert, um von den aktuellen Marktbedingungen zu profitieren.

Fazit

Goldman Sachs und HALO-Aktien im Fokus
Symbolbild: Goldman Sachs und HALO-Aktien im Fokus · Foto: AlphaTradeZone / Pexels

Der HALO-Trend, wie von Goldman Sachs definiert, zeigt, dass kapitalintensive Unternehmen in Europa und Schwellenländern zunehmend an Bedeutung gewinnen. Mit einem klaren Fokus auf physische Vermögenswerte und einer strategischen Ausrichtung auf KI-Technologien könnten diese Unternehmen die Gewinner der kommenden Jahre sein. Investoren sollten die Entwicklungen in diesem Bereich genau beobachten und die Chancen nutzen, die sich aus dem HALO-Konzept ergeben.

Häufige Fragen

Was sind HALO-Aktien?
HALO-Aktien sind Unternehmen mit hohem Anteil an physischem Kapital und dauerhafter wirtschaftlicher Relevanz, die im aktuellen KI-Zeitalter an Bedeutung gewinnen.
Wie hat sich der Markt für HALO-Aktien entwickelt?
Seit Ende 2025 verzeichneten kapitalintensive Unternehmen ein Kursplus von 115 Prozent, während sie seit Anfang 2025 eine Outperformance von 35 Prozent gegenüber kapitalarmen Werten aufweisen.
Welche Unternehmen gelten als HALO-Aktien?
Zu den empfohlenen HALO-Aktien zählen Unternehmen wie BMW, ASML und Equinor, die in kapitalintensiven Branchen tätig sind.
Warum sind europäische Unternehmen im HALO-Trend relevant?
Europäische Unternehmen haben einen höheren Sachwertanteil im Vergleich zu den USA, was sie zu potenziellen Gewinnern im aktuellen KI-Trend macht.
Wie beeinflusst die Inflation die HALO-Aktien?
Die Inflation kann die Kosten für kapitalintensive Unternehmen erhöhen, jedoch profitieren sie von ihrer physischen Vermögensbasis, die in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit stabiler sein kann.

Quellen: finanzen.net

Symbolbild: Goldman Sachs und HALO-Aktien im Fokus · Foto: StockRadars Co., / Pexels

Julia Hoffmann
Julia Hoffmann
Julia Hoffmann ist bei Finanz-Echo für die Themen Immobilien und Baufinanzierung zuständig. Sie erklärt, worauf es bei Kauf, Finanzierung und Vermietung ankommt, und behält dabei aktuelle Entwicklungen am Markt im Blick. Ihre Artikel richten sich sowohl an angehende Eigentümer als auch an alle, die ihre Immobilie als Geldanlage betrachten.
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