⏱ 4 Min. Lesezeit · Stand: 24.06.2026
Das Ferratum Festgeld aus Malta bietet derzeit Zinsen von bis zu 3,20 % p.a. und gewinnt zunehmend an Beliebtheit unter deutschen Sparer. Doch lohnt sich diese Anlageform wirklich?
- Attraktive Zinssätze bis 3,20 % p.a.
- Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 €
- Zinsen werden brutto ausgezahlt, Steuererklärung erforderlich
Das Ferratum Festgeld aus Malta hat in den letzten Monaten an Popularität gewonnen, insbesondere unter deutschen Sparer, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen. In Zeiten niedriger Zinsen in Deutschland könnte diese Anlageform eine interessante Alternative darstellen. Doch wie schneidet das Ferratum Festgeld im Vergleich zu anderen Angeboten ab und lohnt sich die Investition wirklich?
Was ist das Ferratum Festgeld?

Das Ferratum Festgeld ist eine Form der Geldanlage, die von der maltesischen Bank Ferratum angeboten wird. Diese Bank ist bekannt für ihre flexiblen Finanzlösungen und richtet sich sowohl an Privatkunden als auch an Unternehmen. Bei Ferratum Festgeld können Sparer ihr Geld für einen festgelegten Zeitraum anlegen und erhalten dafür einen garantierten Zinssatz. Die Anlagedauer kann variieren, was den Sparer die Möglichkeit gibt, die für ihn passende Laufzeit zu wählen.
Die Zinssätze sind derzeit sehr attraktiv und liegen zwischen 2,70 % und 3,20 % pro Jahr, je nach Laufzeit. Dies zählt zu den stärksten Offerten im deutschen Markt und bietet eine interessante Möglichkeit, das eigene Kapital gewinnbringend anzulegen.
Wie hoch sind die Zinsen beim Ferratum Festgeld?
Die Zinsen beim Ferratum Festgeld variieren je nach Laufzeit. Für eine Laufzeit von 6 Monaten erhalten Sparer 2,70 % p.a., während es für 12 Monate 2,80 % p.a. gibt. Bei einer Anlagedauer von 24 Monaten steigt der Zinssatz auf 3,00 % p.a. und für 36 Monate können Anleger sogar 3,20 % p.a. erwarten. Diese Zinssätze sind im Vergleich zu vielen deutschen Banken überdurchschnittlich hoch und könnten für viele Sparer ein entscheidender Faktor sein.
Die Zinsen werden am Ende der Laufzeit gutgeschrieben, was bedeutet, dass Sparer ihr Geld für die gesamte Dauer der Anlage fest anlegen müssen. Dies kann für einige Anleger eine Herausforderung darstellen, die möglicherweise flexiblere Optionen bevorzugen.
Wie sicher ist das Ferratum Festgeld?
- Zinssatz 6 Monate: 2,70 % p.a.
- Zinssatz 12 Monate: 2,80 % p.a.
- Zinssatz 36 Monate: 3,20 % p.a.
- Maximaleinlage: 100.000 €
- Einlagensicherung: bis 100.000 €
Die Sicherheit der Einlagen ist ein wichtiger Aspekt, den Anleger berücksichtigen sollten. Das Ferratum Festgeld unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung Maltas, dem sogenannten Depositor Compensation Scheme. Dieses System schützt Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde und Kreditinstitut zu 100 Prozent. Im Falle einer Insolvenz der Bank sind die Einlagen somit bis zu diesem Betrag abgesichert.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Einlagensicherung nur für den Betrag gilt, der auf einem einzelnen Konto liegt. Wenn ein Sparer mehrere Konten bei der gleichen Bank hat, werden die Beträge zusammengerechnet. Daher sollten Anleger darauf achten, die maximale Einlage nicht zu überschreiten, um im Falle eines Falles vollständig abgesichert zu sein.
Vor- und Nachteile des Ferratum Festgeldes
Wie bei jeder Geldanlage gibt es auch beim Ferratum Festgeld sowohl Vorteile als auch Nachteile. Zu den Vorteilen zählt vor allem die Möglichkeit, von höheren Zinsen zu profitieren, als sie in vielen deutschen Banken angeboten werden. Zudem ist die Anlage sicher, da sie von einer regulierten Bank verwaltet wird und unter das maltesische Einlagensicherungssystem fällt.
Auf der anderen Seite sollten Sparer jedoch auch die Nachteile berücksichtigen. Dazu gehört, dass die Anlage in einer ausländischen Bank möglicherweise weniger transparent ist als bei heimischen Instituten. Zudem können Währungsrisiken auftreten, wenn die Anlage in einer anderen Währung als dem Euro erfolgt. Es ist wichtig, diese Aspekte sorgfältig abzuwägen, bevor man sich für eine Geldanlage entscheidet.
Steuerliche Aspekte beim Ferratum Festgeld
Ein weiterer wichtiger Punkt, den Anleger beachten sollten, sind die steuerlichen Aspekte der Anlage. Die Zinsen beim Ferratum Festgeld werden brutto ausgezahlt, was bedeutet, dass Anleger die Zinsen selbst in ihrer Steuererklärung angeben müssen. Dies kann für einige Sparer einen zusätzlichen Aufwand darstellen, da sie sich um die korrekte Deklaration kümmern müssen.
Ein Freistellungsauftrag kann bei Ferratum nicht angelegt werden, was bedeutet, dass die Zinsen in voller Höhe versteuert werden müssen. Anleger sollten sich daher im Vorfeld über die steuerlichen Rahmenbedingungen informieren und gegebenenfalls einen Steuerberater konsultieren, um mögliche Nachteile zu vermeiden.
Fazit: Lohnt sich das Ferratum Festgeld?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Ferratum Festgeld eine interessante Option für Sparer sein kann, die auf der Suche nach höheren Zinsen sind. Die regulierte Bank und das Einlagensicherungssystem bieten ein gewisses Maß an Sicherheit. Dennoch sollten Anleger die Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen und sich über die spezifischen Risiken einer Geldanlage im Ausland informieren.
In Zeiten von Inflation und niedrigen Zinsen in Deutschland könnte das Ferratum Festgeld eine attraktive Möglichkeit darstellen, das eigene Kapital gewinnbringend anzulegen. Wer bereit ist, sein Geld bei einer maltesischen Bank anzulegen, profitiert von Konditionen, die im Moment deutlich über dem deutschen Marktdurchschnitt liegen – insbesondere bei den kurzen Laufzeiten.
Häufige Fragen
Was ist das Ferratum Festgeld?
Wie hoch sind die Zinsen beim Ferratum Festgeld?
Wie sicher ist das Ferratum Festgeld?
Muss ich Steuern auf die Zinsen zahlen?
Gibt es Einschränkungen bei der Anlage?
Quellen: Google News
Symbolbild: Ferratum Festgeld: Attraktive Zinsen aus Malta · Foto: Stev3 Cassar / Pexels


