⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 16.07.2026
Delivery Hero trennt sich im Zuge der Übernahme durch Uber von mehreren lokalen Marken, darunter Glovo in Spanien, und verkauft diese an SSW Partners.
- Delivery Hero verkauft Glovo und andere Marken für 1,4 Milliarden Euro.
- SSW Partners erwirbt Gesellschaften mit einem Bruttobuchungsvolumen von 11 Milliarden US-Dollar.
- Der Deal umfasst Märkte in Europa, Lateinamerika und dem Nahen Osten.
Delivery Hero, ein führendes Unternehmen im Bereich der Essenslieferungen, hat im Zuge der Übernahme durch Uber beschlossen, mehrere lokale Marken an den US-Investor SSW Partners abzustoßen. Der Deal, der einen Wert von 1,4 Milliarden Euro hat, umfasst die Abgabe von Glovo in Spanien sowie weiteren Marken in verschiedenen europäischen und lateinamerikanischen Märkten.
Was geschah im Detail?

Im Rahmen der Übernahme durch Uber wird Delivery Hero seine Geschäfte in 14 Märkten verkaufen, darunter Glovo in Spanien, Portugal, Polen, Moldawien und Rumänien. Auch Foodora in Österreich, Tschechien, Norwegen und Schweden sowie das PedidosYa-Geschäft in Chile und Ecuador und Yemeksepeti in der Türkei sind Teil des Verkaufs. Insgesamt erwirbt SSW Partners Gesellschaften mit einem Bruttobuchungsvolumen von 11 Milliarden US-Dollar.
Warum trennt sich Delivery Hero von diesen Marken?
Die Entscheidung, sich von diesen lokalen Marken zu trennen, ist Teil einer strategischen Neuausrichtung von Delivery Hero. Das Unternehmen möchte sich auf profitablere Märkte konzentrieren und gleichzeitig die Effizienz seiner Geschäftsmodelle steigern. Durch den Verkauf an SSW Partners kann Delivery Hero seine Ressourcen besser bündeln und sich auf die Kernmärkte konzentrieren, in denen es bereits stark positioniert ist.
Welche Auswirkungen hat der Deal auf den Markt?
- Übernahme durch Uber: 1,4 Milliarden Euro
- Abstoßung von Glovo in Spanien und weiteren Märkten
- SSW Partners erwirbt Gesellschaften in 14 Märkten
Der Verkauf von Glovo und anderen Marken könnte erhebliche Auswirkungen auf den Wettbewerb im Essensliefermarkt haben. SSW Partners wird durch den Erwerb dieser Marken in der Lage sein, seine Marktanteile in Europa und Lateinamerika zu erhöhen. Dies könnte zu einer verstärkten Konkurrenz zwischen den großen Akteuren im Essensliefergeschäft führen, insbesondere zwischen Uber Eats und den neu übernommenen Marken.
Wie reagiert der Markt auf die Übernahme?
Die Reaktionen auf die Übernahme sind gemischt. Während einige Analysten den Schritt von Delivery Hero als notwendig erachten, um sich auf profitablere Segmente zu konzentrieren, sehen andere die Gefahr, dass die Abgabe von Marken wie Glovo die Marktposition von Delivery Hero schwächen könnte. Investoren beobachten die Entwicklungen genau, da sie die langfristigen Auswirkungen auf die Aktienkurse und die Marktanteile der beteiligten Unternehmen einschätzen möchten.
Was sind die nächsten Schritte für Delivery Hero?
Nach dem Abschluss des Verkaufs wird Delivery Hero voraussichtlich seine Strategie weiter anpassen, um die Effizienz zu steigern und die Rentabilität zu maximieren. Das Unternehmen könnte in neue Technologien investieren oder bestehende Dienstleistungen optimieren, um im Wettbewerb weiterhin erfolgreich zu sein. Die Fokussierung auf Kernmärkte wird dabei eine zentrale Rolle spielen.
Fazit

Der Deal zwischen Delivery Hero und SSW Partners stellt einen bedeutenden Schritt in der Neuausrichtung des Unternehmens dar. Durch den Verkauf von Glovo und anderen Marken kann Delivery Hero seine Ressourcen besser bündeln und sich auf profitablere Märkte konzentrieren. Die Auswirkungen auf den Wettbewerb im Essensliefermarkt werden in den kommenden Monaten genau beobachtet werden, während Investoren die Entwicklungen im Auge behalten.
Häufige Fragen
Was ist der Hintergrund des Deals zwischen Delivery Hero und Uber?
Welche Marken werden verkauft?
Wie viel zahlt SSW Partners für die Übernahme?
In welchen Märkten ist SSW Partners aktiv?
Was bedeutet dieser Deal für die Zukunft von Delivery Hero?
Quellen: finanzen.net
Symbolbild: Delivery Hero und Uber: Ein neuer Deal · Foto: Erik Mclean / Pexels


