StartGeldanlage & ETFsHunderte Euro zu viel gezahlt? 7 Broker im Ordergebühren-Vergleich

Hunderte Euro zu viel gezahlt? 7 Broker im Ordergebühren-Vergleich

⏱ 4 Min. Lesezeit · Stand: 18.07.2026

Aktive Anleger zahlen oft hohe Ordergebühren, die den Vermögensaufbau erheblich belasten können. Ein Vergleich von sieben Brokern zeigt, wo sich ein Wechsel lohnt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hohe Ordergebühren belasten Anleger
  • finanzen.net ZERO als Kostensieger
  • Wechsel zu günstigeren Brokern einfach möglich

Aktive Anleger, die regelmäßig an der Börse handeln, müssen oft hohe Ordergebühren in Kauf nehmen. Diese Kosten können sich schnell summieren und die Rendite erheblich schmälern. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Ordergebühren von sieben verschiedenen Brokern und zeigen auf, wo sich ein Wechsel lohnen könnte.

Was sind Ordergebühren?

Vergleich der Broker-Ordergebühren
Symbolbild: Vergleich der Broker-Ordergebühren · Foto: Tima Miroshnichenko / Pexels

Ordergebühren sind die Kosten, die Anleger zahlen müssen, um eine Kauf- oder Verkaufsorder bei einem Broker auszuführen. Diese Gebühren setzen sich häufig aus einer Grundgebühr und einer prozentualen Provision zusammen. Je nach Handelsaktivität und Ordervolumen können diese Gebühren schnell in die Hunderte Euro pro Jahr steigen. Für Anleger, die häufig handeln oder größere Summen investieren, ist es daher wichtig, die Gebührenstruktur ihres Brokers genau zu kennen.

Ein Beispiel verdeutlicht die Auswirkungen von Ordergebühren: Bei einer Handelsaktivität von 20 Orders pro Jahr zu je 10.000 Euro Ordervolumen können die Kosten erheblich variieren, je nachdem, welchen Broker man wählt. Während einige Anbieter hohe Gebühren verlangen, gibt es auch günstigere Alternativen, die den Vermögensaufbau unterstützen können.

Die Kostenfalle Ordergebühren

Viele Depot-Anbieter, insbesondere Banken und Direktbanken, erheben pro Order sowohl Grundgebühren als auch prozentuale Provisionen. Diese Kosten können für aktive Anleger zu einer echten Kostenfalle werden. Geld, das für den Vermögensaufbau fehlt, wird durch hohe Ordergebühren aufgezehrt. Daher ist es für Anleger ratsam, die Gebührenstruktur der verschiedenen Broker zu vergleichen und gegebenenfalls zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.

Ein Vergleich der Ordergebühren zeigt, dass Online- und Neobroker tendenziell günstiger sind als klassische Direktbanken. Selbst bei beliebten Neobrokern wie Trade Republic fallen jedoch Ordergebühren an, was sie nicht automatisch zum günstigsten Anbieter macht. Hier lohnt sich ein genauer Blick auf die Konditionen.

Die besten Broker im Vergleich

Fakten auf einen Blick

  • Ordergebühren können Hunderte Euro pro Jahr kosten
  • finanzen.net ZERO bietet Handel ab 0 € pro Order
  • Trade Republic ist nicht der günstigste Anbieter

Wir haben die Standard-Ordergebühren von sieben Anbietern unter die Lupe genommen, darunter sowohl Direktbanken als auch populäre Online-Broker. Der Vergleich zeigt, dass die Spannweite zwischen den Anbietern enorm ist. Während einige Broker hohe Gebühren verlangen, bietet finanzen.net ZERO den Handel ab 0 € pro Order an, was ihn zum Kostensieger macht. Diese Auszeichnung wurde mehrfach von der Stiftung Warentest bestätigt, zuletzt in der Ausgabe 12/2025.

Die anderen Anbieter im Vergleich erheben unterschiedliche Gebühren, die sich je nach Handelsaktivität und Ordervolumen stark unterscheiden können. Anleger sollten daher ihre Handelsgewohnheiten berücksichtigen, um den für sie passenden Broker zu finden.

Wie wechsle ich zu einem neuen Broker?

Der Wechsel zu einem neuen Broker ist in der Regel unkompliziert und kann in nur vier Schritten erfolgen: Zunächst muss ein neues Depot eröffnet werden. Anschließend erfolgt die Identifikation, gefolgt von der Einzahlung des Startkapitals. Nach diesen Schritten kann der Anleger sofort mit dem Handel beginnen. Dieser Prozess ist in der Regel einfach und schnell, sodass Anleger keine langen Wartezeiten in Kauf nehmen müssen.

Ein Wechsel zu einem günstigeren Broker kann sich finanziell lohnen, insbesondere wenn man häufig handelt oder größere Summen investiert. Die Ersparnisse durch niedrigere Ordergebühren können erheblich zur Rendite beitragen und den Vermögensaufbau unterstützen.

Fazit

Vergleich der Broker-Ordergebühren
Symbolbild: Vergleich der Broker-Ordergebühren · Foto: Hanna Pad / Pexels

Hohe Ordergebühren können für aktive Anleger eine erhebliche Belastung darstellen. Ein Vergleich der Gebühren von verschiedenen Brokern zeigt, dass es erhebliche Unterschiede gibt. Anbieter wie finanzen.net ZERO bieten attraktive Konditionen, die den Vermögensaufbau fördern können. Anleger sollten ihre Handelsgewohnheiten analysieren und gegebenenfalls zu einem günstigeren Broker wechseln, um Hunderte Euro an Gebühren zu sparen.

Häufige Fragen

Was sind Ordergebühren?
Ordergebühren sind Kosten, die Anleger zahlen müssen, um eine Kauf- oder Verkaufsorder bei einem Broker auszuführen. Diese Gebühren können je nach Anbieter variieren.
Wie viel kann ich durch einen Wechsel sparen?
Die Ersparnis hängt von der Handelsaktivität ab. Bei 20 Orders zu je 10.000 Euro können die Gebühren schnell in die Hunderte Euro pro Jahr steigen.
Welcher Broker ist der günstigste?
finanzen.net ZERO bietet den Handel ab 0 € pro Order an und wurde mehrfach als Kostensieger ausgezeichnet.
Wie wechsle ich zu einem neuen Broker?
Der Wechsel zu einem neuen Broker ist in der Regel einfach: Depot eröffnen, Identifikation durchführen, Startkapital einzahlen und mit dem Handel beginnen.
Was sollte ich bei der Wahl eines Brokers beachten?
Neben den Ordergebühren sollten Anleger auch die Handelsplattform, den Kundenservice und die angebotenen Finanzprodukte berücksichtigen.

Quellen: finanzen.net

Symbolbild: Vergleich der Broker-Ordergebühren · Foto: Pixabay / Pexels

Julia Hoffmann
Julia Hoffmann
Julia Hoffmann ist bei Finanz-Echo für die Themen Immobilien und Baufinanzierung zuständig. Sie erklärt, worauf es bei Kauf, Finanzierung und Vermietung ankommt, und behält dabei aktuelle Entwicklungen am Markt im Blick. Ihre Artikel richten sich sowohl an angehende Eigentümer als auch an alle, die ihre Immobilie als Geldanlage betrachten.
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