StartGeldanlage & ETFsKlarna Festgeld+ und Flexkonto: Zinsen ab heute deutlich erhöht

Klarna Festgeld+ und Flexkonto: Zinsen ab heute deutlich erhöht

⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 03.07.2026

Ab dem 3. Juli 2026 erhöht Klarna die Zinsen für Festgeld und Flexkonto erheblich. Die neuen Zinssätze machen die Angebote besonders attraktiv für Sparer.

Das Wichtigste in Kürze

  • Klarna erhöht Festgeldzinsen um bis zu 0,310 Prozentpunkte.
  • Zinssätze für Laufzeiten zwischen 12 und 48 Monaten steigen.
  • Flexkonto-Zinsen steigen auf 1,95 % p.a.

Am 3. Juli 2026 hat die Klarna Bank ihre Zinsen für Festgeld und Flexkonto deutlich erhöht. Diese Anpassung ist besonders relevant für Sparer, die auf der Suche nach attraktiven Anlagemöglichkeiten sind. Die neuen Zinssätze machen Klarna zu einem der führenden Anbieter im Festgeldbereich, insbesondere für Laufzeiten zwischen 12 und 48 Monaten.

Was sind die neuen Zinssätze für Klarna Festgeld?

Klarna Festgeld und Flexkonto Zinsen
Symbolbild: Klarna Festgeld und Flexkonto Zinsen · Foto: Kampus Production / Pexels

Die Klarna Bank hat die Zinssätze für verschiedene Laufzeiten des Festgeldes angehoben. Die neuen Zinssätze sind wie folgt:

  • 12 Monate: 2,900 % p.a. (zuvor 2,710 %)
  • 18 Monate: 2,920 % p.a. (zuvor 2,610 %)
  • 24 Monate: 2,960 % p.a. (zuvor 2,850 %)
  • 36 Monate: 3,010 % p.a. (zuvor 2,900 %)
  • 48 Monate: 3,050 % p.a. (zuvor 3,000 %)

Diese Erhöhungen sind signifikant, insbesondere die Anpassung beim 18-monatigen Festgeld, das um 0,310 Prozentpunkte gestiegen ist. Damit zählt Klarna weiterhin zu den attraktivsten Anbietern für österreichische Kundinnen und Kunden.

Wie attraktiv ist das Klarna Flexkonto?

Zusätzlich zu den Festgeldzinsen hat Klarna auch die Zinsen für das Flexkonto angehoben. Ab sofort erhalten Kunden auf ihr Flexkonto 1,95 % p.a. Dies ist eine Erhöhung im Vergleich zu den vorherigen 1,85 % p.a. und macht das Flexkonto zu einer interessanten Option für Sparer, die eine flexible Anlageform suchen.

Das Flexkonto bietet den Vorteil, dass die Einlagen täglich verfügbar sind, was es zu einer idealen Lösung für kurzfristige Sparziele macht. Die Zinsen werden täglich berechnet und monatlich ausgezahlt, was den Zinseszinseffekt begünstigt.

Einlagensicherung und steuerliche Aspekte

Fakten auf einen Blick

  • Neuer Zinssatz für 12 Monate: 2,900 % p.a.
  • Neuer Zinssatz für 18 Monate: 2,920 % p.a.
  • Neuer Zinssatz für 24 Monate: 2,960 % p.a.
  • Neuer Zinssatz für 36 Monate: 3,010 % p.a.
  • Neuer Zinssatz für 48 Monate: 3,050 % p.a.

Ein wichtiger Aspekt für Sparer ist die Sicherheit ihrer Einlagen. Klarna ist eine schwedische Bank und unterliegt somit der schwedischen Einlagensicherung. Diese schützt Einlagen bis zu 1.150.000 SEK pro Person, was derzeit etwa 100.000 Euro entspricht. Diese Absicherung gibt den Kunden ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit bei der Geldanlage.

Allerdings gilt Klarna in Österreich als nicht steuereinfach. Das bedeutet, dass Zinserträge nicht automatisch versteuert werden. Kunden müssen diese selbst in ihrer Einkommensteuererklärung angeben, was einen zusätzlichen Verwaltungsaufwand mit sich bringt. Dies sollten Anleger bei einem Vergleich mit österreichischen Banken berücksichtigen.

Marktvergleich und Wettbewerbsposition

Mit den neuen Zinssätzen positioniert sich Klarna im österreichischen Festgeldmarkt im Spitzenfeld. Der Anbieter Bigbank bietet mit 3,000 % p.a. für 12 Monate einen etwas höheren Zinssatz, während Klarna mit 2,900 % p.a. für die gleiche Laufzeit nur knapp dahinter liegt. Auch andere Banken wie Yapi Kredi und mehrere österreichische Banken sind in den Spitzenrängen vertreten.

Die Erhöhung der Zinssätze ist eine Reaktion auf die aktuelle Marktentwicklung und die steigenden Zinsen, die durch die Europäische Zentralbank (EZB) beeinflusst werden. Diese Entwicklung ist für Sparer von Bedeutung, da sie die Renditen auf ihre Anlagen erhöhen kann, während gleichzeitig die Inflation im Auge behalten werden muss.

Fazit

Klarna Festgeld und Flexkonto Zinsen
Symbolbild: Klarna Festgeld und Flexkonto Zinsen · Foto: Towfiqu barbhuiya / Pexels

Die aktuellen Zinserhöhungen bei Klarna für Festgeld und Flexkonto bieten Sparerinnen und Sparern attraktive Möglichkeiten, ihr Geld gewinnbringend anzulegen. Mit Zinssätzen von bis zu 3,050 % p.a. für längere Laufzeiten und 1,95 % p.a. für das Flexkonto positioniert sich Klarna als einer der führenden Anbieter im Festgeldbereich. Die Sicherheit durch die schwedische Einlagensicherung und die Möglichkeit, flexibel zu sparen, machen die Angebote besonders interessant. Anleger sollten jedoch die steuerlichen Aspekte und den zusätzlichen Verwaltungsaufwand im Hinterkopf behalten, wenn sie sich für Klarna entscheiden.

Häufige Fragen

Was sind die neuen Zinssätze für Klarna Festgeld?
Die neuen Zinssätze für Klarna Festgeld sind: 12 Monate: 2,900 % p.a., 18 Monate: 2,920 % p.a., 24 Monate: 2,960 % p.a., 36 Monate: 3,010 % p.a. und 48 Monate: 3,050 % p.a.
Wie hoch sind die Zinsen für das Klarna Flexkonto?
Die Zinsen für das Klarna Flexkonto wurden auf 1,95 % p.a. erhöht. Dies gilt für Guthaben auf dem Flexkonto, das täglich verfügbar ist.
Wie sicher sind die Einlagen bei Klarna?
Einlagen bei Klarna sind durch die schwedische Einlagensicherung bis zu einem Betrag von 1.150.000 SEK pro Person geschützt, was etwa 100.000 Euro entspricht.
Was bedeutet nicht steuereinfach für Klarna-Kunden?
Klarna gilt in Österreich als nicht steuereinfach, was bedeutet, dass Zinserträge nicht automatisch versteuert werden. Kunden müssen diese in ihrer Einkommensteuererklärung angeben.
Wie schneidet Klarna im Vergleich zu anderen Banken ab?
Mit den neuen Zinssätzen positioniert sich Klarna im österreichischen Festgeldmarkt im Spitzenfeld, nur Bigbank bietet mit 3,000 % p.a. für 12 Monate einen höheren Zinssatz.

Quellen: Google News

Symbolbild: Klarna Festgeld und Flexkonto Zinsen · Foto: Alec Adriano / Pexels

Tobias Reinhardt
Tobias Reinhardt
Tobias Reinhardt schreibt über Geldanlage, ETFs und Steuern. Er legt Wert auf einen langfristigen, kostenbewussten Blick auf das Investieren und erklärt Strategien so, dass sie auch für Einsteiger nachvollziehbar bleiben. In seinen Beiträgen geht es ihm weniger um schnelle Gewinne als um fundierte, langfristige Entscheidungen.
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