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Krypto Steuer Deutschland: Was 2026 gilt und 2027 kommt

Transparenzhinweis: Die Inhalte dieses Beitrags wurden ganz oder teilweise mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 09.09.2026

Die deutsche Bundesregierung plant eine grundlegende Reform der Besteuerung von Kryptowährungen, die ab 2028 in Kraft treten soll. Der neue Gesetzentwurf sieht eine pauschale Besteuerung von 25 Prozent auf Gewinne aus Krypto-Verkäufen vor.

Das Wichtigste in Kürze

  • Krypto-Gewinne werden ab 2028 mit 25 Prozent besteuert.
  • Die einjährige Haltefrist für steuerfreie Gewinne entfällt.
  • Ein jährlicher Freibetrag von 1.000 Euro bleibt erhalten.

Die Diskussion um die Besteuerung von Kryptowährungen in Deutschland hat in den letzten Monaten an Intensität gewonnen. Mit dem neuen Gesetzentwurf, der vom Bundesfinanzministerium unter der Leitung von Lars Klingbeil vorgelegt wurde, stehen grundlegende Änderungen bevor. Ab 2028 sollen Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether mit einer pauschalen Abgeltungsteuer von 25 Prozent besteuert werden. Dies markiert einen bedeutenden Wandel in der steuerlichen Behandlung von Krypto-Assets, die bisher weitgehend steuerfrei gehandelt werden konnten.

Was ist die neue Krypto-Steuer?

Krypto Steuer und ihre Auswirkungen
Symbolbild: Krypto Steuer und ihre Auswirkungen · Foto: Leeloo The First / Pexels

Die neue Regelung sieht vor, dass Gewinne aus der Veräußertung von Kryptowährungen künftig ähnlich wie bei Aktien besteuert werden. Bisher konnten Anleger ihre Krypto-Gewinne nach einer einjährigen Haltefrist steuerfrei realisieren. Diese Haltefrist wird mit der neuen Regelung abgeschafft, was bedeutet, dass Gewinne unabhängig von der Haltedauer besteuert werden. Der Gesetzentwurf wurde bereits zur Abstimmung an andere Bundesministerien verschickt und könnte somit bald in Kraft treten.

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Warum wird die Krypto-Steuer eingeführt?

Das Bundesfinanzministerium begründet die Einführung der Krypto-Steuer mit der wachsenden Bedeutung von Kryptowährungen als private Kapitalanlage. In den letzten Jahren hat sich der Markt für digitale Währungen rasant entwickelt, und immer mehr Anleger nutzen diese als Teil ihrer Anlagestrategie. Die Bundesregierung sieht es als ungerecht an, dass Gewinne aus Krypto-Spekulationen weitgehend steuerfrei bleiben, während andere Einkünfte, wie etwa aus Aktien, besteuert werden. Mit der neuen Regelung erwartet das Ministerium Mehreinnahmen von rund 350 Millionen Euro jährlich.

Details zur neuen Regelung

Fakten auf einen Blick

  • Steuersatz: 25 Prozent auf Krypto-Gewinne ab 2028
  • Freibetrag: 1.000 Euro pro Person bleibt bestehen
  • Krypto-Haltefrist: Ab 2028 entfällt die einjährige Haltefrist

Die neue Abgeltungsteuer wird für alle Kryptowährungen gelten, die nach dem 1. Januar 2027 angeschafft werden. Für bereits erworbene Bestände bleibt die bisherige Regelung bestehen, die eine einjährige Haltefrist vorsieht. Anleger können weiterhin von der Möglichkeit profitieren, Gewinne nach Ablauf dieser Frist steuerfrei zu realisieren. Zudem bleibt der jährliche Freibetrag von 1.000 Euro pro Person bestehen, der auch für Gewinne aus Krypto-Verkäufen gilt.

Verrechnung von Verlusten

Ein weiterer wichtiger Aspekt der neuen Regelung ist die Möglichkeit, Verluste aus Krypto-Geschäften mit Gewinnen aus Aktien und anderen Wertpapieren zu verrechnen. Dies könnte für viele Anleger von Vorteil sein, da sie so ihre Steuerlast optimieren können. Liegt der persönliche Steuersatz unter 25 Prozent, wird zudem eine Günstigerprüfung möglich sein, die den Steuersatz entsprechend anpassen kann.

Auswirkungen auf den Markt

Die Einführung der Krypto-Steuer könnte erhebliche Auswirkungen auf den Markt für digitale Währungen haben. Anleger müssen sich nun intensiver mit den steuerlichen Aspekten ihrer Investitionen auseinandersetzen. Dies könnte dazu führen, dass einige Anleger ihre Handelsstrategien anpassen oder sogar ihre Investitionen in Kryptowährungen überdenken. Die Möglichkeit, Gewinne und Verluste zu verrechnen, könnte jedoch auch dazu führen, dass Anleger aktiver im Markt agieren, um ihre Steuerlast zu minimieren.

Fazit

Krypto Steuer und ihre Auswirkungen
Symbolbild: Krypto Steuer und ihre Auswirkungen · Foto: RDNE Stock project / Pexels

Die geplante Krypto-Steuer in Deutschland stellt einen bedeutenden Schritt in der Regulierung des Marktes für digitale Währungen dar. Ab 2028 werden Gewinne aus Krypto-Verkäufen mit 25 Prozent besteuert, und die einjährige Haltefrist entfällt. Anleger sollten sich frühzeitig mit den neuen Regelungen vertraut machen, um ihre Anlagestrategien entsprechend anzupassen. Die Möglichkeit, Verluste zu verrechnen, könnte zudem neue Chancen für Investoren bieten, die ihre Steuerlast optimieren möchten.

Häufige Fragen

Was ändert sich mit der neuen Krypto-Steuer?
Ab 2028 werden Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen mit 25 Prozent besteuert, und die bisherige einjährige Haltefrist entfällt.
Gilt die neue Steuerregelung für alle Kryptowährungen?
Ja, die neue Abgeltungsteuer gilt für alle Kryptowährungen, die nach dem 1. Januar 2027 angeschafft werden.
Wie hoch ist der Freibetrag für Krypto-Gewinne?
Der jährliche Freibetrag für Krypto-Gewinne bleibt bei 1.000 Euro pro Person.
Können Verluste aus Krypto-Geschäften verrechnet werden?
Ja, Verluste aus Krypto-Geschäften können mit Gewinnen aus Aktien und anderen Wertpapieren verrechnet werden.
Wann tritt die neue Regelung in Kraft?
Die neuen Regelungen zur Besteuerung von Kryptowährungen treten am 1. Januar 2028 in Kraft.

Quellen: Google News

Symbolbild: Krypto Steuer und ihre Auswirkungen · Foto: Rafael Minguet Delgado / Pexels

Sebastian Stehle
Sebastian Stehlehttps://finanz-echo.de
Sebastian Stehle beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit den Aktien- und Kapitalmärkten. Bei Finanz-Echo schreibt er über Börsentrends, Unternehmenszahlen und wirtschaftliche Entwicklungen und legt dabei Wert darauf, komplexe Zusammenhänge verständlich aufzubereiten. Sein Ziel ist es, Leserinnen und Lesern eine solide Grundlage für eigene Entscheidungen zu geben – ohne reißerische Versprechen.
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