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Lohnt sich das Revolut Kinderkonto? | Experten-Test August

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⏱ 5 Min. Lesezeit · Stand: 02.08.2026

Das Revolut Kinderkonto bietet Eltern eine moderne Möglichkeit, ihren Kindern den Umgang mit Geld näherzubringen. Doch lohnt sich dieses Konto wirklich?

Das Wichtigste in Kürze

  • Revolut Kinderkonto ist ein Sub-Account der Eltern.
  • Starke Elternkontrolle und attraktive Zinsen von 2 % p.a.
  • Fehlende IBAN kann für ältere Kinder problematisch sein.

Das Revolut Kinderkonto, auch bekannt als Revolut Kids & Teens, hat in den letzten Monaten viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. In einer Zeit, in der digitale Finanzlösungen immer beliebter werden, stellt sich die Frage, ob dieses Konto für Familien tatsächlich eine sinnvolle Option darstellt. Der folgende Artikel beleuchtet die Vor- und Nachteile des Revolut Kinderkontos und gibt einen Überblick über die aktuellen Funktionen und Bedingungen.

Was ist das Revolut Kinderkonto?

Revolut Kinderkonto: Finanzmanagement für Kinder
Symbolbild: Revolut Kinderkonto: Finanzmanagement für Kinder · Foto: Kindel Media / Pexels

Das Revolut Kinderkonto ist kein eigenständiges Bankkonto, sondern ein Sub-Account, der innerhalb des bestehenden Revolut-Kontos der Eltern geführt wird. Kinder ab 7 Jahren können eine Debitkarte auf Guthabenbasis erhalten und eine eigene App nutzen. Diese Struktur hat jedoch einige rechtliche und praktische Implikationen, die Eltern beachten sollten. Ein wesentlicher Punkt ist, dass das Guthaben auf dem Kinderkonto rechtlich den Eltern gehört. Das bedeutet, dass die Eltern die volle Kontrolle über die finanziellen Mittel haben und auch im Falle einer Kontosperrung des Elternteils das Kinderkonto betroffen ist.

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Vorteile des Revolut Kinderkontos

Ein großer Vorteil des Revolut Kinderkontos ist die starke Elternkontrolle. Eltern können Ausgabelimits festlegen, Transaktionen in Echtzeit verfolgen und sogar bestimmte Händlerkategorien wie Alkohol oder Glücksspiel sperren. Diese Funktionen bieten eine sichere Umgebung, in der Kinder den Umgang mit Geld lernen können, ohne dass die Eltern ständig überwachen müssen. Zudem bietet das Konto attraktive Zinsen von 2 % auf Tagesgeld, was im aktuellen Niedrigzinsumfeld eine interessante Möglichkeit darstellt, Geld für die Zukunft zu sparen.

Das Konto ist im kostenlosen Standard-Tarif enthalten, der für ein Kind keine monatlichen Kosten verursacht. Für Familien mit mehreren Kindern wird es jedoch teurer, da ab dem zweiten Kind der Plus-Tarif für 3,99 EUR pro Monat erforderlich ist. Im Vergleich zu anderen Anbietern ist Revolut hier jedoch wettbewerbsfähig, insbesondere wenn man die gebotenen Funktionen und die starke Elternkontrolle berücksichtigt.

Nachteile des Revolut Kinderkontos

Fakten auf einen Blick

  • Maximale Abhebung: 120 EUR pro Tag
  • Zinsen auf Tagesgeld: 2,00 % p.a.
  • Kostenlos im Standard-Tarif für ein Kind

Trotz der vielen Vorteile gibt es auch einige Nachteile, die Eltern berücksichtigen sollten. Der größte Nachteil ist das Fehlen einer eigenen IBAN. Dies bedeutet, dass Kinder kein Geld von Dritten, wie Großeltern oder Arbeitgebern, direkt auf ihr Konto empfangen können. Stattdessen müssen Überweisungen über alternative Methoden wie QR-Codes oder Payment-Links erfolgen, was in der Praxis umständlich sein kann. Ein weiterer Punkt ist, dass das Guthaben auf dem Kinderkonto rechtlich den Eltern gehört, was für ältere Kinder, die mehr finanzielle Unabhängigkeit anstreben, frustrierend sein kann.

Die Limits, die du kennen solltest, sind ebenfalls relevant. So beträgt die maximale Abhebung 120 EUR pro Tag, mit maximal 3 Abhebungen täglich. Für aktive Jugendliche, die regelmäßig Geld benötigen, kann dies eine Einschränkung darstellen. Auch die maximale Anzahl an Kartenzahlungen pro Tag ist auf 15 begrenzt, was für einen Teenager, der morgens Brötchen holt, mittags in der Mensa zahlt und nachmittags etwas im Laden kauft, schnell eng werden kann.

Revolut im Vergleich zu anderen Anbietern

Im Vergleich zu anderen Kinderkonten, wie dem DKB u18 oder N26, bietet Revolut einige einzigartige Funktionen, die es von der Konkurrenz abheben. Während DKB und N26 ebenfalls eigene IBANs für Kinderkonten anbieten, punktet Revolut mit einer benutzerfreundlichen App und einer hohen Zinsrate auf das Tagesgeld. Allerdings ist die fehlende IBAN ein entscheidender Nachteil für Familien, die Wert auf direkte Überweisungen legen. Die Entscheidung für oder gegen das Revolut Kinderkonto hängt letztlich von den individuellen Bedürfnissen der Familie ab.

Für Familien, die bereits Revolut nutzen, ist das Kinderkonto eine interessante Option, um ihren Kindern den Umgang mit Geld näherzubringen. Die starke Elternkontrolle und die Möglichkeit, Geld zu sparen, sind klare Vorteile. Dennoch sollten Eltern die Einschränkungen, insbesondere das Fehlen einer eigenen IBAN, berücksichtigen, bevor sie sich für dieses Konto entscheiden.

Finanzielle Bildung für Kinder

In einer Zeit, in der finanzielle Bildung immer wichtiger wird, bietet das Revolut Kinderkonto eine moderne Lösung, um Kindern den Umgang mit Geld näherzubringen. Die App ermöglicht es Kindern, ihre Ausgaben zu verfolgen und ein besseres Verständnis für ihre Finanzen zu entwickeln. Dies ist besonders relevant in einer Welt, in der Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten zunehmen. Eltern können ihren Kindern helfen, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen und ihnen die Grundlagen des Sparens und Investierens näherzubringen.

Die Möglichkeit, Spartöpfe für individuelle Sparziele zu nutzen, ist ein weiterer positiver Aspekt des Kontos. Kinder können lernen, für bestimmte Ziele zu sparen, sei es für ein neues Spielzeug oder eine größere Anschaffung. Diese Funktionen fördern nicht nur die finanzielle Bildung, sondern auch die Selbstdisziplin und das Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Geld.

Fazit

Revolut Kinderkonto: Finanzmanagement für Kinder
Symbolbild: Revolut Kinderkonto: Finanzmanagement für Kinder · Foto: Marta Branco / Pexels

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Revolut Kinderkonto eine interessante Option für Familien ist, die ihren Kindern den Umgang mit Geld näherbringen möchten. Die starke Elternkontrolle, die benutzerfreundliche App und die attraktiven Zinsen auf das Tagesgeld sind klare Vorteile. Allerdings sollten Eltern die Einschränkungen, insbesondere das Fehlen einer eigenen IBAN, berücksichtigen, bevor sie sich für dieses Konto entscheiden. Letztlich hängt die Wahl des richtigen Kontos von den individuellen Bedürfnissen und der finanziellen Situation der Familie ab.

Häufige Fragen

Was ist das Revolut Kinderkonto?
Das Revolut Kinderkonto, auch bekannt als Revolut Kids & Teens, ist ein Sub-Account innerhalb des bestehenden Revolut-Kontos der Eltern. Es ermöglicht Kindern ab 7 Jahren, eine Debitkarte auf Guthabenbasis zu nutzen.
Welche Vorteile bietet das Revolut Kinderkonto?
Das Konto bietet starke Elternkontrollen, eine benutzerfreundliche App und attraktive Zinsen von 2 % auf Tagesgeld. Eltern können Ausgabelimits festlegen und Transaktionen in Echtzeit verfolgen.
Gibt es Nachteile beim Revolut Kinderkonto?
Ja, der größte Nachteil ist das Fehlen einer eigenen IBAN, was bedeutet, dass Kinder kein Geld direkt von Dritten empfangen können. Dies kann für ältere Kinder, die einen Nebenjob haben, problematisch sein.
Wie hoch sind die Kosten für das Revolut Kinderkonto?
Das Revolut Kinderkonto ist im kostenlosen Standard-Tarif für ein Kind enthalten. Für Familien mit mehreren Kindern wird es teurer, da ab dem zweiten Kind der Plus-Tarif für 3,99 EUR pro Monat erforderlich ist.
Wie funktioniert die Elternkontrolle beim Revolut Kinderkonto?
Eltern können über die App Ausgabelimits festlegen, bestimmte Händlerkategorien sperren und Transaktionen in Echtzeit verfolgen, was eine sichere Umgebung für Kinder schafft.

Quellen: Google News

Symbolbild: Revolut Kinderkonto: Finanzmanagement für Kinder · Foto: Kindel Media / Pexels

Markus Brandt
Markus Brandt
Markus Brandt verfolgt die Entwicklungen rund um Digitalisierung, Fintech und Kryptowährungen. Er ordnet neue Trends ein und erklärt, was hinter aktuellen Schlagworten wirklich steckt – mit einem gesunden Maß an Skepsis. Sein Anspruch ist es, Chancen und Risiken gleichermaßen darzustellen, statt einseitig zu begeistern oder zu warnen.
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