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Lohnt sich das Revolut Kinderkonto? Experten-Test Juli 2026

⏱ 5 Min. Lesezeit · Stand: 02.07.2026

Das Revolut Kinderkonto, das seit seiner Einführung viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, bietet Eltern eine innovative Möglichkeit, ihren Kindern den Umgang mit Geld näherzubringen. Doch stellt sich die Frage: Lohnt sich dieses Konto wirklich?

Das Wichtigste in Kürze

  • Revolut Kinderkonto ist ein Sub-Account ohne eigene IBAN
  • Starke Elternkontrolle und 2% Tagesgeld
  • Fehlende IBAN kann für ältere Kinder problematisch sein

Das Revolut Kinderkonto, das seit seiner Einführung viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, bietet Eltern eine innovative Möglichkeit, ihren Kindern den Umgang mit Geld näherzubringen. Doch stellt sich die Frage: Lohnt sich dieses Konto wirklich? In diesem Artikel beleuchten wir die Vor- und Nachteile des Revolut Kinderkontos und setzen es in den Kontext aktueller wirtschaftlicher Trends.

Was ist das Revolut Kinderkonto?

Revolut Kinderkonto: Geld clever verwalten
Symbolbild: Revolut Kinderkonto: Geld clever verwalten · Foto: www.kaboompics.com / Pexels

Das Revolut Kinderkonto ist kein eigenständiges Bankkonto, sondern ein Sub-Account, der innerhalb des bestehenden Revolut-Kontos der Eltern geführt wird. Kinder ab 7 Jahren können eine Debitkarte auf Guthabenbasis erhalten und eine eigene App nutzen. Diese Struktur hat jedoch einige rechtliche und praktische Implikationen, die Eltern beachten sollten. Das Konto ist im kostenlosen Standard-Tarif enthalten, was es für Familien mit einem Kind besonders attraktiv macht.

Die App ermöglicht es Kindern, ihre Ausgaben zu verwalten und Sparziele zu setzen. Zudem bietet Revolut ein Tagesgeldkonto für Kinder mit 2% Zinsen pro Jahr, was im aktuellen Niedrigzinsumfeld eine attraktive Möglichkeit darstellt, Geld für die Zukunft zu sparen. Diese Zinsen können in Zeiten von Inflation und steigenden Lebenshaltungskosten einen wertvollen Beitrag zur finanziellen Bildung der Kinder leisten.

Vorteile des Revolut Kinderkontos

Ein großer Vorteil des Revolut Kinderkontos ist die starke Elternkontrolle. Eltern können Ausgabelimits festlegen, Transaktionen in Echtzeit verfolgen und sogar bestimmte Händlerkategorien wie Alkohol oder Glücksspiel sperren. Diese Funktionen bieten eine sichere Umgebung, in der Kinder den Umgang mit Geld lernen können, ohne dass die Eltern ständig überwachen müssen. Die benutzerfreundliche App hat zudem eine hohe Bewertung von 4,8 Sternen im App Store, was auf ihre Benutzerfreundlichkeit hinweist.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit, das Guthaben auf dem Kinderkonto zu verwalten, ohne dass monatliche Kosten anfallen. Für Familien mit mehreren Kindern wird es jedoch teurer, da ab dem zweiten Kind der Plus-Tarif für 3,99 EUR pro Monat erforderlich ist. Im Vergleich zu anderen Anbietern ist Revolut hier jedoch wettbewerbsfähig, insbesondere wenn man die gebotenen Funktionen und die starke Elternkontrolle berücksichtigt.

Nachteile des Revolut Kinderkontos

Fakten auf einen Blick

  • Verfügbar für Kinder ab 7 Jahren
  • Kein eigenes Konto, sondern Sub-Account
  • Maximale Abhebung: 120 EUR pro Tag

Trotz der vielen Vorteile gibt es auch einige Nachteile, die Eltern berücksichtigen sollten. Der größte Nachteil ist das Fehlen einer eigenen IBAN. Dies bedeutet, dass Kinder kein Geld von Dritten, wie Großeltern oder Arbeitgebern, direkt auf ihr Konto empfangen können. Stattdessen müssen Überweisungen über alternative Methoden wie QR-Codes oder Payment-Links erfolgen, was in der Praxis umständlich sein kann. Für ältere Kinder und Jugendliche, die möglicherweise einen Nebenjob haben, kann dies problematisch sein, da sie kein Geld direkt auf ihr Konto empfangen können.

Ein weiterer Punkt ist, dass das Guthaben auf dem Kinderkonto rechtlich den Eltern gehört. Das bedeutet, dass die Eltern die volle Kontrolle über die finanziellen Mittel haben und auch im Falle einer Kontosperrung des Elternteils das Kinderkonto betroffen ist. Dies kann insbesondere für ältere Kinder frustrierend sein, die mehr finanzielle Unabhängigkeit anstreben.

Revolut im Vergleich zu anderen Anbietern

Im Vergleich zu anderen Kinderkonten, wie dem DKB u18 oder N26, bietet Revolut einige einzigartige Funktionen, die es von der Konkurrenz abheben. Während DKB und N26 ebenfalls eigene IBANs für Kinderkonten anbieten, punktet Revolut mit einer benutzerfreundlichen App und einer hohen Zinsrate auf das Tagesgeld. Allerdings ist die fehlende IBAN ein entscheidender Nachteil für Familien, die Wert auf direkte Überweisungen legen.

Die Entscheidung für oder gegen das Revolut Kinderkonto hängt letztlich von den individuellen Bedürfnissen der Familie ab. Für Eltern, die bereits Revolut-Nutzer sind und ihren Kindern eine einfache Möglichkeit bieten möchten, den Umgang mit Geld zu lernen, könnte das Konto eine gute Wahl sein. Für Familien, die jedoch auf direkte Überweisungen angewiesen sind, könnte ein Konto mit eigener IBAN die bessere Option sein.

In Zeiten von Inflation und steigenden Lebenshaltungskosten ist es für Familien wichtiger denn je, finanzielle Bildung zu fördern. Das Revolut Kinderkonto bietet eine moderne Lösung, um Kindern den Umgang mit Geld näherzubringen und sie auf die Herausforderungen der finanziellen Selbstständigkeit vorzubereiten. Die Möglichkeit, Zinsen auf das Tagesgeld zu erhalten, kann zudem einen Anreiz schaffen, frühzeitig mit dem Sparen zu beginnen.

Die digitale Finanzwelt entwickelt sich rasant weiter, und das Revolut Kinderkonto ist ein Beispiel dafür, wie moderne Technologien genutzt werden können, um finanzielle Bildung zu fördern. In einer Zeit, in der Kryptowährungen und digitale Zahlungsmethoden immer populärer werden, ist es entscheidend, dass Kinder frühzeitig lernen, verantwortungsvoll mit Geld umzugehen.

Fazit

Revolut Kinderkonto: Geld clever verwalten
Symbolbild: Revolut Kinderkonto: Geld clever verwalten · Foto: Marta Branco / Pexels

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Revolut Kinderkonto eine interessante Option für Familien ist, die ihren Kindern den Umgang mit Geld näherbringen möchten. Die starke Elternkontrolle, die benutzerfreundliche App und die attraktiven Zinsen auf das Tagesgeld sind klare Vorteile. Allerdings sollten Eltern die Einschränkungen, insbesondere das Fehlen einer eigenen IBAN, berücksichtigen, bevor sie sich für dieses Konto entscheiden. Letztlich hängt die Wahl des richtigen Kontos von den individuellen Bedürfnissen und der finanziellen Situation der Familie ab.

Häufige Fragen

Was ist das Revolut Kinderkonto?
Das Revolut Kinderkonto ist ein Sub-Account innerhalb des bestehenden Revolut-Kontos der Eltern, das Kindern ab 7 Jahren eine Debitkarte und eine eigene App bietet.
Welche Vorteile bietet das Revolut Kinderkonto?
Zu den Vorteilen gehören starke Elternkontrollen, eine benutzerfreundliche App und ein Tagesgeldkonto mit 2% Zinsen.
Gibt es Nachteile beim Revolut Kinderkonto?
Ein wesentlicher Nachteil ist das Fehlen einer eigenen IBAN, was direkte Überweisungen von Dritten erschwert.
Wie viel kostet das Revolut Kinderkonto?
Das Konto ist im kostenlosen Standard-Tarif enthalten, für Familien mit mehreren Kindern kann es jedoch teurer werden.
Was passiert, wenn mein Kind 18 wird?
Wenn Ihr Kind 18 wird, erhält es eine Aufforderung zur Migration auf ein eigenes Revolut-Konto, wobei Guthaben und Spartöpfe übertragen werden.

Quellen: Google News

Symbolbild: Revolut Kinderkonto: Geld clever verwalten · Foto: Ron Lach / Pexels

Julia Hoffmann
Julia Hoffmann
Julia Hoffmann ist bei Finanz-Echo für die Themen Immobilien und Baufinanzierung zuständig. Sie erklärt, worauf es bei Kauf, Finanzierung und Vermietung ankommt, und behält dabei aktuelle Entwicklungen am Markt im Blick. Ihre Artikel richten sich sowohl an angehende Eigentümer als auch an alle, die ihre Immobilie als Geldanlage betrachten.
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