⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 15.09.2026
Thüga setzt neue Maßstäbe in der Energieversorgung, indem das Unternehmen Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Klimaschutz miteinander verbindet. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht zeigt die strategischen Ansätze zur Erreichung dieser Ziele.
- Thüga veröffentlicht dritten Nachhaltigkeitsbericht.
- Fünf zentrale Handlungsfelder für eine nachhaltige Energiezukunft.
- Neue Klimastrategie zur Treibhausgasneutralität bis 2045.
Thüga, der größte kommunale Verbund lokaler und regionaler Energie- und Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland, hat kürzlich seinen dritten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Dieser Bericht, der die Jahre 2023/2024 abdeckt, stellt die neue Klimastrategie des Unternehmens vor und definiert fünf zentrale Handlungsfelder, die für eine nachhaltige Energiezukunft entscheidend sind. Diese Handlungsfelder sind Klimaschutz, Versorgungssicherheit, Digitalisierung und Cybersicherheit, Arbeitsbedingungen sowie Materialwirtschaft und Lieferantenmanagement.
Was sind die zentralen Ziele von Thüga?

Thüga hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis spätestens 2045 Treibhausgasneutralität zu erreichen. Dies umfasst nicht nur die Emissionen, die direkt im Einflussbereich des Unternehmens liegen, sondern auch die Emissionen, die in der gesamten Wertschöpfungskette entstehen. Der Konzern verfolgt dabei einen Ansatz, der die Dekarbonisierung effizient und wirkungsvoll gestaltet, ohne die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit aus den Augen zu verlieren. Rund 80 Prozent der Emissionen entstehen bei den Beteiligungen von Thüga, weshalb das Unternehmen aktiv mit Stadtwerken zusammenarbeitet, um diese Emissionen zu reduzieren.
Investitionen in die Zukunft
Im Jahr 2024 plant die Thüga-Gruppe Investitionen in Höhe von 3,7 Milliarden Euro. Diese Mittel sollen in die Infrastruktur, die Versorgungssicherheit und den Klimaschutz fließen. Diese Investitionen sind ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der kommunalen Energiewirtschaft und zeigen, dass Thüga bereit ist, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Energiewende voranzutreiben. Die Thüga-Gruppe ist zudem der größte Betreiber von Ladeinfrastruktur in Deutschland mit rund 11.000 Ladepunkten, was die Mobilitätswende aktiv unterstützt.
Die Rolle von Thüga in der Energiewende
- Thüga bekennt sich zur Treibhausgasneutralität bis 2045.
- Investitionen von 3,7 Milliarden Euro in Infrastruktur und Klimaschutz 2024.
- Thüga-Gruppe hat 11.000 Ladepunkte für E-Mobilität.
Thüga spielt eine entscheidende Rolle in der Energiewende, indem das Unternehmen innovative Lösungen und Strategien entwickelt, um die Herausforderungen der Energieversorgung zu meistern. Die neue Klimastrategie ist ein zentraler Bestandteil dieser Bemühungen. Sie zielt darauf ab, die Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Thüga setzt auf moderne Technologien, um die Effizienz zu steigern und die Umweltauswirkungen zu minimieren.
Energy Sharing: Ein neuer Ansatz zur Energieverteilung
Ein weiterer innovativer Ansatz von Thüga ist das Konzept des Energy Sharing, das seit dem 1. Juni 2026 rechtlich geregelt ist. Dieses Modell ermöglicht die gemeinschaftliche Nutzung von lokal erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien über das öffentliche Stromnetz. Thüga plant, im Herbst ein Pilotprojekt zu starten, das die praktische Umsetzung dieses Modells testen soll. Die Stadtwerke Rostock haben bereits erste Erfahrungen mit einem ähnlichen Modell gesammelt und positive Rückmeldungen erhalten.
Finanzierungsstrategien für die Energiewende
Die Transformation der Energiesysteme auf klimaneutrale Technologien erfordert erhebliche finanzielle Mittel. Thüga schätzt, dass die anstehenden Investitionen in der Gruppe zwischen 70 und 90 Milliarden Euro liegen werden. Angesichts steigender Zinsen und strengerer Vergabekriterien ist es entscheidend, neue Finanzierungsstrategien zu entwickeln. Thüga unterstützt seine Partnerunternehmen dabei, moderne Finanzierungsinstrumente zu nutzen, um die Liquidität zu sichern und die finanziellen Spielräume zu erweitern.
Fazit

Thüga zeigt mit seinem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht und den damit verbundenen Strategien, wie Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Klimaschutz erfolgreich miteinander verbunden werden können. Durch massive Investitionen in die Infrastruktur und innovative Ansätze wie Energy Sharing positioniert sich Thüga als Vorreiter in der Energiewende. Die Verpflichtung zur Treibhausgasneutralität bis 2045 und die Unterstützung lokaler Stadtwerke sind weitere Schritte, die das Unternehmen unternimmt, um eine nachhaltige Energiezukunft zu gestalten.
Häufige Fragen
Was sind die Hauptziele von Thüga im Bereich Klimaschutz?
Wie viel investiert Thüga in die Energiewende?
Was beinhaltet die neue Klimastrategie von Thüga?
Wie unterstützt Thüga lokale Stadtwerke?
Was ist Energy Sharing und wie plant Thüga, es umzusetzen?
Quellen: Google News
Symbolbild: Thüga: Vorreiter im Klimaschutz · Foto: Mariana M Caceres / Pexels


