StartBörse & AktienAktien von AMD, NVIDIA, Intel und Arm im Fokus: BofA hebt

Aktien von AMD, NVIDIA, Intel und Arm im Fokus: BofA hebt

Transparenzhinweis: Die Inhalte dieses Beitrags wurden ganz oder teilweise mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 02.09.2026

Die Bank of America hat ihre Prognose für den globalen Server-CPU-Markt bis 2030 auf über 210 Milliarden US-Dollar angehoben, was durch die steigende Nachfrage nach KI-Rechenleistung bedingt ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • BofA hebt Prognose für Server-CPU-Markt an
  • KI-Agenten als zentraler Wachstumstreiber identifiziert
  • AMD und Arm Holdings profitieren am meisten

Die Bank of America (BofA) hat ihre Prognose für den globalen Server-CPU-Markt bis zum Jahr 2030 deutlich angehoben. Analyst Vivek Arya rechnet nun mit einem Marktvolumen von über 210 Milliarden US-Dollar, was eine erhebliche Steigerung im Vergleich zur vorherigen Schätzung von rund 170 Milliarden US-Dollar darstellt. Diese Anpassung ist vor allem auf die steigende Nachfrage nach KI-Rechenleistung zurückzuführen, die durch den Aufstieg von KI-Agenten vorangetrieben wird.

Was ist die neue Prognose für den Server-CPU-Markt?

Wachstum im Server-CPU-Markt durch KI-Technologie
Symbolbild: Wachstum im Server-CPU-Markt durch KI-Technologie · Foto: Matheus Bertelli / Pexels

Die Bank of America hat die Prognose für den Server-CPU-Markt bis 2030 auf über 210 Milliarden US-Dollar angehoben. Dies entspricht einem nahezu fünffachen Wachstum im Vergleich zu einem Marktvolumen von etwa 35 Milliarden US-Dollar im Kalenderjahr 2025. Die jährliche Wachstumsrate wurde von zuvor angenommenen 30 Prozent auf nun 36 Prozent angehoben. Für das Jahr 2026 wird ein Umsatz mit Server-Prozessoren von 61,4 Milliarden US-Dollar erwartet, der bis 2030 auf 210,6 Milliarden US-Dollar steigen soll.

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Wie beeinflussen KI-Agenten den Markt?

Im Zentrum der neuen Einschätzung steht eine veränderte Aufgabenverteilung zwischen Prozessoren und Grafikchips. Während GPUs traditionell die Rechenoperationen für KI-Modelle übernehmen, koordinieren CPUs bislang vor allem Betriebssysteme, Anwendungen, Datenbanken und Netzwerkverbindungen. Mit dem Übergang zu KI-Agenten, die in der Lage sind, mehrstufige Aufgaben eigenständig auszuführen, wird der Prozessor zunehmend zur Steuerungsebene für diese Systeme. BofA erwartet, dass sich das Verhältnis von CPUs zu GPUs von etwa 1 zu 4 in der Trainingsphase über 1 zu 2 bei Inferenz-Anwendungen auf nahezu 1 zu 1 im Agenten-Zeitalter verschieben wird.

Marktanteile der großen Anbieter

Fakten auf einen Blick

  • Prognose für Server-CPU-Markt bis 2030: über 210 Milliarden US-Dollar
  • Jährliche Wachstumsrate: 36 Prozent
  • Marktanteil von CPUs soll auf 10 Prozent steigen

Die Prognose von BofA deutet auch auf spürbare Verschiebungen bei den Marktanteilen der Anbieter hin. Der Anteil von Intel am Umsatz mit Server-Prozessoren soll von rund 34 Prozent im Jahr 2026 auf 22 Prozent im Jahr 2030 sinken. Im Gegensatz dazu wird AMD voraussichtlich von etwa 28 Prozent auf rund 31 Prozent zulegen. Arm Holdings wird als der größte Gewinner angesehen, dessen Anteil am Wert des Server-CPU-Marktes bis 2030 auf 47 Prozent steigen soll.

Die Rolle von AMD und Arm Holdings

Die Bank of America hebt AMD als ihren Favoriten unter den Prozessorherstellern hervor. Dies liegt an der Breite des Portfolios, das sowohl besonders taktstarke als auch kernzahlstarke Chips für agentenbasierte Anwendungen umfasst. Ein Beispiel ist der kommende Zen-6-Prozessor, der bis zu 256 Kerne bieten soll. Arm Holdings hingegen profitiert von einem signifikanten Anstieg des Marktanteils, der sich auf frei verkäufliche Produkte und kundenspezifische Entwicklungen verteilt.

Auswirkungen auf die Börse und Anleger

Die Anhebung der Prognose hat bereits Auswirkungen auf die Aktienkurse der betroffenen Unternehmen. Seit Jahresbeginn 2026 haben sich die Aktien von Intel um 142,57 Prozent, von Arm Holdings um 121,31 Prozent und von AMD um 119,8 Prozent verteuert. Diese Entwicklungen sind für Anleger von Bedeutung, da sie die zukünftige Rentabilität und das Wachstumspotenzial der Unternehmen widerspiegeln. Die Bank of America hat zudem ihre Kaufempfehlung für AMD und NVIDIA bekräftigt, was das Vertrauen in diese Unternehmen weiter stärkt.

Fazit

Wachstum im Server-CPU-Markt durch KI-Technologie
Symbolbild: Wachstum im Server-CPU-Markt durch KI-Technologie · Foto: Yan Krukau / Pexels

Die Prognose der Bank of America für den Server-CPU-Markt zeigt deutlich, dass die Nachfrage nach KI-Rechenleistung und die Entwicklung von KI-Agenten einen signifikanten Einfluss auf die Technologiebranche haben. Unternehmen wie AMD und Arm Holdings stehen vor einer vielversprechenden Zukunft, während Intel mit einem Rückgang seines Marktanteils konfrontiert ist. Für Anleger ist es entscheidend, diese Entwicklungen im Auge zu behalten, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Häufige Fragen

Was ist die neue Prognose für den Server-CPU-Markt?
Die Bank of America hat die Prognose für den Server-CPU-Markt bis 2030 auf über 210 Milliarden US-Dollar angehoben.
Welche Unternehmen profitieren von dieser Prognose?
Insbesondere AMD und Arm Holdings werden als Hauptprofiteure der neuen Prognose angesehen.
Wie verändert sich das Verhältnis von CPUs zu GPUs?
Das Verhältnis von CPUs zu GPUs soll sich von etwa 1 zu 4 in der Trainingsphase auf nahezu 1 zu 1 im Agenten-Zeitalter verschieben.
Was sind die Haupttreiber für das Wachstum im Server-CPU-Markt?
Der Aufstieg von KI-Agenten und die steigende Nachfrage nach KI-Rechenleistung sind die Haupttreiber für das Wachstum.
Wie wird sich der Marktanteil von Intel entwickeln?
Der Marktanteil von Intel am Umsatz mit Server-Prozessoren soll von rund 34 Prozent im Jahr 2026 auf 22 Prozent im Jahr 2030 sinken.

Quellen: finanzen.net

Symbolbild: Wachstum im Server-CPU-Markt durch KI-Technologie · Foto: panumas nikhomkhai / Pexels

Tobias Reinhardt
Tobias Reinhardt
Tobias Reinhardt schreibt über Geldanlage, ETFs und Steuern. Er legt Wert auf einen langfristigen, kostenbewussten Blick auf das Investieren und erklärt Strategien so, dass sie auch für Einsteiger nachvollziehbar bleiben. In seinen Beiträgen geht es ihm weniger um schnelle Gewinne als um fundierte, langfristige Entscheidungen.
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