⏱ 5 Min. Lesezeit · Stand: 02.09.2026
Der neue Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“ wurde am 1. September 2026 gegründet und erhält Unterstützung von prominenten Politikern wie Günther.
- Ziel des Vereins: Förderung von Demokratie und Weltoffenheit
- 2500 Unternehmen aus ganz Deutschland engagieren sich
- Günther sieht wirtschaftliche Resilienz als Schlüssel
Am 1. September 2026 wurde in Berlin der Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“ gegründet, der sich aus rund 2500 Unternehmen zusammensetzt. Diese Initiative zielt darauf ab, die Bemühungen der Wirtschaft für Demokratie und Weltoffenheit zu bündeln. Prominente Unterstützung erhält der Verein von Politikern wie Günther, der die Gründung als wichtigen Schritt für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft betrachtet.
Was ist der Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“?

Der Verein wurde ins Leben gerufen, um eine strukturierte Vernetzung unternehmerischer Initiativen zu schaffen, die sich für demokratische Werte und Vielfalt einsetzen. Initiatorin Sylvia Pfefferkorn, die bereits den Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen“ gegründet hat, sieht in der Gründung des neuen Vereins einen bedeutenden Fortschritt. „Wir möchten, dass sich unternehmerische Initiativen strukturell vernetzen“, erklärte sie in einem Interview. Der Verein soll als Plattform dienen, um klare Positionen zu beziehen und die Stimme der Wirtschaft in politischen und gesellschaftlichen Diskursen zu stärken.
Mit der Gründung des Vereins wird ein starkes Signal für die Bedeutung von Weltoffenheit und Demokratie in der deutschen Wirtschaft gesetzt. Die Mitglieder des Vereins sind sich einig, dass die Förderung dieser Werte nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wirtschaftlich von großer Bedeutung ist. „Weltoffenheit ist Grundlage für wirtschaftliche Resilienz und Standortsicherung“, betont Pfefferkorn.
Günther und die Unterstützung für den Verein
Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, hat die Gründung des Vereins ausdrücklich begrüßt. Er sieht in der Initiative eine Chance, die deutsche Wirtschaft zukunftsfähig zu gestalten. „Die Unternehmen haben eine große Vorbildfunktion“, sagte er und unterstrich die Verantwortung, die Unternehmen in der Gesellschaft tragen. Günther betont, dass die Unterstützung von Demokratie und Vielfalt nicht nur moralisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist.
In Zeiten von Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheit ist es für Unternehmen entscheidend, sich klar zu positionieren. Günther hebt hervor, dass die Investition in demokratische Werte auch eine Investition in den eigenen Geschäftserfolg darstellt. „Eine starke Demokratie sichert wirtschaftliche Stabilität“, so Günther weiter.
Die Rolle der Unternehmen in der Gesellschaft
- Gründung: 01.09.2026
- Mitglieder: 2500 Unternehmen
- Initiatorin: Sylvia Pfefferkorn
Die Gründung des Vereins zeigt, dass immer mehr Unternehmen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für die Gesellschaft einzusetzen. Laut dem Edelman Trust Barometer 2026 vertrauen 74 Prozent der Arbeitnehmer ihrem Arbeitgeber mehr als der Politik oder den Medien. Dies verdeutlicht die wichtige Rolle, die Unternehmen in der Gesellschaft spielen können. Sie sind nicht nur wirtschaftliche Akteure, sondern auch gesellschaftliche Verantwortungsträger.
Die Mitglieder des Vereins sind sich einig, dass eine klare Positionierung für Demokratie und Weltoffenheit nicht nur ethisch geboten ist, sondern auch wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt. Unternehmen, die sich für diese Werte einsetzen, können sich als attraktive Arbeitgeber positionieren und somit die besten Talente anziehen.
Einwanderung und Fachkräftesicherung
Ein zentrales Anliegen des Vereins ist die Förderung eines modernen Einwanderungsrechts. Die deutsche Wirtschaft benötigt dringend zugewanderte Fachkräfte, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Der Verein kritisiert die derzeitige Einwanderungspolitik und fordert eine Reform, um Deutschland als attraktives Einwanderungsland zu positionieren. „Aktuell ist Deutschland nicht attraktiv genug für Wissenschaftler und Fachkräfte“, erklärt Bärbel Boy, Vorständin des Vereins.
Die Unternehmen im Verein sind sich einig, dass eine offene Einwanderungspolitik nicht nur dem Fachkräftemangel entgegenwirkt, sondern auch zur gesellschaftlichen Vielfalt beiträgt. Dies ist besonders wichtig in Zeiten, in denen die demografische Entwicklung in Deutschland eine Herausforderung darstellt. Ein vielfältiges Arbeitsumfeld fördert Innovation und Kreativität, was für die wirtschaftliche Entwicklung entscheidend ist.
Positionierung gegen die AfD
Der Verein positioniert sich klar gegen die AfD und deren Programm, das als schädlich für die Demokratie angesehen wird. Die Mitglieder sind der Meinung, dass eine neutrale Haltung in der aktuellen politischen Landschaft Teil des Problems ist. „Unternehmen sind keine neutralen Räume“, betont der Verein. Diskriminierung und Ausgrenzung gefährden nicht nur das Betriebsklima, sondern auch die wirtschaftliche Leistung.
Die klare Haltung des Vereins soll dazu beitragen, ein starkes, friedliches Europa zu fördern. Die Mitglieder setzen sich aktiv dafür ein, dass demokratische Werte in der Gesellschaft gestärkt werden. Dies ist nicht nur für die Gesellschaft wichtig, sondern auch für die wirtschaftliche Stabilität in Deutschland und Europa.
Fazit

Die Gründung des Vereins „Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“ stellt einen bedeutenden Schritt für die deutsche Wirtschaft dar. Mit der Unterstützung von Politikern wie Günther wird ein starkes Signal für Demokratie und Weltoffenheit gesetzt. Die Initiative zeigt, dass Unternehmen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für eine offene Gesellschaft einzusetzen. In Zeiten von Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheit ist es entscheidend, dass die Wirtschaft klare Positionen bezieht und sich für die Werte einsetzt, die eine stabile und vielfältige Gesellschaft fördern.
Häufige Fragen
Was ist der Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“?
Wer ist die Initiatorin des Vereins?
Warum ist der Verein wichtig für die deutsche Wirtschaft?
Wie positioniert sich der Verein zur AfD?
Was sind die langfristigen Ziele des Vereins?
Quellen: Google News
Symbolbild: Unternehmer für Demokratie und Weltoffenheit · Foto: Abdulmomen Bsruki / Pexels


