⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 27.08.2026
Ab dem 1. Januar 2026 wird der Pendlereuro in Österreich von 2 Euro auf 6 Euro pro Kilometer erhöht. Diese Maßnahme verspricht eine spürbare Steuerentlastung für Millionen Pendler.
- Verdreifachung des Pendlereuro auf 6 Euro pro Kilometer
- Direkte Steuerentlastung für Pendler
- Wichtige Änderungen bei der Pendlerpauschale
Ab dem 1. Januar 2026 wird der Pendlereuro in Österreich von 2 Euro auf 6 Euro pro Kilometer erhöht. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Plans zur Steuerentlastung für Arbeitnehmer und soll Millionen Pendlern zugutekommen. Die Verdopplung des Betrags ist nicht nur eine einfache Anpassung, sondern eine bedeutende Reform, die die finanzielle Situation vieler Arbeitnehmer erheblich verbessern könnte.
Was ist der Pendlereuro?

Der Pendlereuro ist ein steuerlicher Absetzbetrag, der speziell für Arbeitnehmer gedacht ist, die regelmäßig zur Arbeit pendeln. Im Gegensatz zur Pendlerpauschale, die das zu versteuernde Einkommen mindert, reduziert der Pendlereuro die Lohnsteuer direkt. Dies bedeutet, dass jeder Euro, den ein Pendler als Pendlereuro geltend macht, seine Steuerlast um genau diesen Betrag senkt. Mit der Erhöhung auf 6 Euro pro Kilometer wird diese Entlastung für viele Pendler spürbar.
Wie wird der Pendlereuro berechnet?
Die Berechnung des Pendlereuros ist einfach und erfolgt durch Multiplikation der einfachen Entfernung in Kilometern mit 6 Euro. Beispielsweise erhält ein Pendler, der täglich 30 Kilometer zur Arbeit fährt, ab 2026 180 Euro Pendlereuro pro Jahr, was eine Erhöhung von 120 Euro im Vergleich zu den bisherigen 60 Euro darstellt. Diese direkte Steuerentlastung ist besonders vorteilhaft für Arbeitnehmer mit langen Arbeitswegen.
Wer hat Anspruch auf den Pendlereuro?
Um den Pendlereuro in Anspruch nehmen zu können, müssen Arbeitnehmer Anspruch auf die kleine oder große Pendlerpauschale haben. Die kleine Pendlerpauschale gilt für Arbeitswege von mindestens 20 Kilometern, wenn öffentliche Verkehrsmittel zumutbar sind. Die große Pendlerpauschale hingegen gilt bereits ab 2 Kilometern, wenn die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel unzumutbar ist. Diese Regelungen sind entscheidend, um zu bestimmen, wer von der neuen Regelung profitieren kann.
Direkte Auswirkungen auf die Steuerlast
- Pendlereuro ab 2026: 6 Euro pro Kilometer
- Erhöhung von 2 Euro auf 6 Euro ab 1. Januar 2026
- Maximale SV-Rückerstattung steigt auf 750 Euro
Die Erhöhung des Pendlereuros hat direkte Auswirkungen auf die Steuerlast der Pendler. Ein Pendlereuro von 180 Euro reduziert die Steuerschuld um genau diesen Betrag, unabhängig vom persönlichen Steuersatz. Dies ist besonders vorteilhaft für Arbeitnehmer mit höheren Einkommen, da sie von der direkten Steuerentlastung profitieren können. Im Vergleich zur Pendlerpauschale, die nur das zu versteuernde Einkommen mindert, ist der Pendlereuro eine klare Verbesserung.
Was passiert mit der Pendlerpauschale?
Die Pendlerpauschale bleibt auch nach der Einführung des neuen Pendlereuros bestehen. Sie wird weiterhin als Freibetrag gewährt, der das steuerpflichtige Einkommen mindert. Die maximale SV-Rückerstattung für Pendler steigt ab 2026 von 608 Euro auf 750 Euro, was eine zusätzliche Entlastung für Arbeitnehmer darstellt. Diese Änderungen sind Teil eines umfassenden Plans zur Unterstützung von Pendlern in Österreich.
Praktische Hinweise zur Beantragung
Fazit

Die Verdopplung des Pendlereuros auf 6 Euro pro Kilometer stellt eine der größten steuerlichen Entlastungen für Arbeitnehmer in den letzten Jahren dar. Besonders Pendler mit langen Arbeitswegen profitieren von dieser Reform, die nicht nur die finanzielle Belastung verringert, sondern auch einen Anreiz für die Nutzung von umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln schaffen könnte. Es ist entscheidend, dass Pendler die neuen Regelungen verstehen und aktiv beantragen, um von den Vorteilen zu profitieren.
Häufige Fragen
Was ist der Pendlereuro?
Wie wird der Pendlereuro berechnet?
Wer hat Anspruch auf den Pendlereuro?
Wie wirkt sich der Pendlereuro auf die Steuerlast aus?
Was passiert mit der Pendlerpauschale?
Quellen: Google News
Symbolbild: Pendler auf dem Weg zur Arbeit · Foto: Brett Sayles / Pexels


