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Worst Performing Building & WPB-Bonus: Chancen für

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⏱ 4 Min. Lesezeit · Stand: 30.08.2026

Der WPB-Bonus bietet Immobilienbesitzern und Investoren eine attraktive Möglichkeit, ihre Gebäude energetisch zu sanieren und gleichzeitig von finanziellen Zuschüssen zu profitieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • WPB-Bonus fördert energetische Sanierungen
  • Kombinierbar mit anderen Förderungen
  • Wichtige Rolle in der aktuellen Wirtschaftslage

Der WPB-Bonus (Worst Performing Building-Bonus) ist ein zentrales Element der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die seit dem 22. September 2022 in Kraft ist. Diese Förderung richtet sich an Eigentümer von Gebäuden, die zu den energetisch schlechtesten 25 Prozent des deutschen Bestands gehören. Der Bonus bietet einen zusätzlichen Zuschuss von 10 Prozent für die Sanierung solcher Gebäude zu einem Effizienzhaus, was für Immobilienbesitzer und Investoren eine attraktive Möglichkeit darstellt, ihre Immobilien aufzuwerten und gleichzeitig von finanziellen Vorteilen zu profitieren.

Was sind Worst Performing Buildings?

Sanierung eines Worst Performing Buildings
Symbolbild: Sanierung eines Worst Performing Buildings · Foto: Gustavo Fring / Pexels

Ein Worst Performing Building ist ein Gebäude, das aufgrund seines energetischen Zustands als ineffizient eingestuft wird. Dies betrifft sowohl Wohn- als auch Nichtwohngebäude, die vor 1958 erbaut wurden und in der Regel energetisch unsaniert sind. Ein Gebäude wird als WPB klassifiziert, wenn es einen Endenergiebedarf von mindestens 300 kWh/(m²a) aufweist oder wenn es über einen Energieausweis der Klasse H verfügt. Diese Klassifizierung ist entscheidend, um den WPB-Bonus zu beantragen und von den Förderungen der KfW zu profitieren.

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Die Identifizierung eines WPB erfolgt in der Regel durch einen zertifizierten Energieberater, der den energetischen Zustand des Gebäudes bewertet. Diese Fachleute sind nicht nur für die Beantragung des WPB-Bonus zuständig, sondern auch für die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans, der die notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz aufzeigt.

Wie funktioniert der WPB-Bonus?

Der WPB-Bonus gewährt einen Zuschuss von 10 Prozent auf den Tilgungszuschuss für die Sanierung eines Worst Performing Buildings zu einem Effizienzhaus. Dies bedeutet, dass die Rückzahlung des KfW-Kredits, der für die Sanierung aufgenommen wird, um diesen Prozentsatz reduziert wird. Der Bonus ist jedoch nur für Komplettsanierungen verfügbar, die eine der definierten Effizienzhaus-Stufen erreichen, wie beispielsweise Effizienzhaus 70 EE oder besser.

Ein wichtiger Aspekt des WPB-Bonus ist die Möglichkeit, ihn mit anderen Förderungen zu kombinieren. So kann der Bonus beispielsweise mit der Nachhaltigkeits-Klasse (NH-Klasse) oder dem Bonus für serielle Sanierungen kombiniert werden, was die finanziellen Vorteile für Eigentümer weiter erhöht.

Die Rolle des Energieberaters

Fakten auf einen Blick

  • WPB-Bonus: 10% Zuschuss für Sanierungen
  • Energieausweis Klasse H erforderlich
  • Förderung seit 22.09.2022 aktiv

Die Beauftragung eines zertifizierten Energieberaters ist ein entscheidender Schritt, um den WPB-Bonus zu beantragen. Diese Experten führen eine umfassende energetische Bewertung des Gebäudes durch und erstellen die notwendigen Nachweise für die KfW. Sie helfen nicht nur bei der Beantragung der Förderung, sondern stellen auch sicher, dass alle Anforderungen erfüllt werden, um die Zuschüsse zu erhalten.

Ein Energieberater kann auch wertvolle Tipps zur Planung und Durchführung der Sanierungsmaßnahmen geben, um die Energieeffizienz des Gebäudes zu maximieren. Dies ist besonders wichtig in Zeiten steigender Zinsen und Inflation, da eine energetische Sanierung nicht nur die Betriebskosten senken, sondern auch den Wert der Immobilie steigern kann.

Wirtschaftliche Bedeutung des WPB-Bonus

In der aktuellen wirtschaftlichen Lage, geprägt von Inflation und steigenden Zinsen, gewinnt der WPB-Bonus an Bedeutung für Immobilieninvestoren. Die Möglichkeit, durch energetische Sanierungen Zuschüsse zu erhalten, kann entscheidend sein, um die Rentabilität von Investitionen in Immobilien zu erhöhen. Zudem trägt die Verbesserung der Energieeffizienz zur Wertsteigerung der Immobilien bei, was in einem unsicheren Marktumfeld von großer Bedeutung ist.

Die Kombination aus staatlicher Förderung und der Notwendigkeit, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, macht den WPB-Bonus zu einem attraktiven Instrument für Investoren. Durch die energetische Sanierung können nicht nur die Betriebskosten gesenkt, sondern auch die Marktposition der Immobilie verbessert werden, was langfristig zu einer höheren Rendite führen kann.

Fazit

Sanierung eines Worst Performing Buildings
Symbolbild: Sanierung eines Worst Performing Buildings · Foto: Mikael Blomkvist / Pexels

Der WPB-Bonus stellt eine wertvolle Unterstützung für Eigentümer von Worst Performing Buildings dar, die ihre Immobilien energetisch sanieren möchten. Die Kombination aus finanziellen Zuschüssen und der Möglichkeit, die Energieeffizienz zu steigern, bietet sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile. In Zeiten von Inflation und steigenden Zinsen ist es für Immobilieninvestoren entscheidend, diese Fördermöglichkeiten zu nutzen, um ihre Investitionen abzusichern und den Wert ihrer Immobilien zu steigern.

Häufige Fragen

Was ist der WPB-Bonus?
Der WPB-Bonus ist ein Zuschuss von 10% für die Sanierung von Worst Performing Buildings, die zu den energetisch schlechtesten 25% in Deutschland gehören.
Wie kann ich den WPB-Bonus beantragen?
Der Antrag auf den WPB-Bonus muss über einen zertifizierten Energieberater erfolgen, der den energetischen Zustand des Gebäudes bewertet und die Förderung beantragt.
Welche Gebäude gelten als Worst Performing Buildings?
Als WPB gelten Gebäude, die vor 1958 erbaut wurden und energetisch unsaniert sind oder einen Endenergiebedarf von mindestens 300 kWh/m²a aufweisen.
Kann der WPB-Bonus mit anderen Förderungen kombiniert werden?
Ja, der WPB-Bonus kann mit der Nachhaltigkeits-Klasse und dem Bonus für serielle Sanierungen kombiniert werden.
Was passiert, wenn ich vor der Förderzusage mit der Sanierung beginne?
Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn kann zum Verlust der Förderung führen, daher sollte der Antrag vor Beginn der Sanierungsarbeiten gestellt werden.

Quellen: Google News

Symbolbild: Sanierung eines Worst Performing Buildings · Foto: Arti Kh / Pexels

Tobias Reinhardt
Tobias Reinhardt
Tobias Reinhardt schreibt über Geldanlage, ETFs und Steuern. Er legt Wert auf einen langfristigen, kostenbewussten Blick auf das Investieren und erklärt Strategien so, dass sie auch für Einsteiger nachvollziehbar bleiben. In seinen Beiträgen geht es ihm weniger um schnelle Gewinne als um fundierte, langfristige Entscheidungen.
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