⏱ 4 Min. Lesezeit · Stand: 16.09.2026
Im aktuellen Vergleich der Kinderkonten stehen Bling und Revolut <18 im Fokus. Beide Anbieter bieten innovative Funktionen zur Finanzbildung, unterscheiden sich jedoch in den Kosten und der Handhabung.
- Revolut
- Bling bietet ein Abomodell ab 2,99 Euro pro Monat.
- Beide Anbieter fördern die Finanzbildung durch kindgerechte Features.
Im Jahr 2026 stehen die Kinderkonten von Bling und Revolut <18 im Mittelpunkt eines intensiven Vergleichs. Beide Anbieter haben sich darauf spezialisiert, Kindern den Umgang mit Geld näherzubringen und bieten innovative Funktionen, die über die klassischen Angebote von Direktbanken hinausgehen. Während Bling mit einem durchdachten pädagogischen Ansatz punktet, überzeugt Revolut durch seine kostenfreie Nutzung für ein Kind und eine leistungsstarke App.
Was sind Bling und Revolut <18?

Bling und Revolut <18 sind digitale Kinderkonten, die speziell für die Bedürfnisse von Kindern und deren Eltern entwickelt wurden. Beide Anbieter ermöglichen eine vollständige digitale Kontoeröffnung und -verwaltung über eine App, was den Zugang zu Finanzbildung für die jüngere Generation erleichtert. Die Konten sind darauf ausgelegt, Kindern zu helfen, den Umgang mit Geld zu lernen, indem sie Sparziele setzen, Herausforderungen meistern und ihre Ausgaben im Blick behalten.
Revolut <18 hat sich als besonders attraktiv erwiesen, da es für ein Kind kostenlos ist. Die Grundfunktionen der App, einschließlich der Debitkarte, sind ohne monatliche Gebühren nutzbar. Bling hingegen verfolgt ein Abomodell, das mit monatlichen Gebühren zwischen 2,99 Euro und 8,25 Euro verbunden ist, was für viele Familien ein entscheidender Faktor sein könnte.
Finanzbildung im Fokus
Ein zentrales Merkmal beider Anbieter ist die Förderung der Finanzbildung. Revolut <18 bietet sogenannte „Pockets“, die es Kindern ermöglichen, für spezifische Wünsche wie ein neues Fahrrad oder Konzertkarten zu sparen. Diese Spartöpfe sind eine praktische Möglichkeit, um Kindern den Wert des Sparens näherzubringen. Zudem können Eltern Herausforderungen und Belohnungen für erledigte Aufgaben direkt in der App anlegen, was die Motivation der Kinder steigert.
Bling hat einen besonders durchdachten Ansatz, der in Zusammenarbeit mit Pädagogen entwickelt wurde. Die App enthält Quizzes und einen Taschengeldplaner, der automatische Überweisungen ermöglicht. Auch hier sind Spartöpfe für konkrete Ziele integriert, was den Kindern hilft, ihre finanziellen Ziele zu visualisieren und zu erreichen.
Kosten und Gebühren im Vergleich
- Revolut
- Bling Lite: 2,99 Euro pro Monat
- Revolut
Die Kostenstruktur ist ein wesentlicher Aspekt, den Eltern bei der Auswahl eines Kinderkontos berücksichtigen sollten. Revolut <18 bietet eine klare Kostenfreiheit für ein Kind, was es zu einer attraktiven Option für Familien macht, die keine zusätzlichen monatlichen Gebühren zahlen möchten. Für mehrere Kinder fallen jedoch Upgrade-Gebühren an, und personalisierte Karten sind ebenfalls kostenpflichtig.
Bling hingegen hat ein gestaffeltes Abomodell, das mit unterschiedlichen Preisen für verschiedene Funktionen verbunden ist. Während das günstigste Paket, Bling Lite, bei 2,99 Euro pro Monat beginnt, können die Kosten für das umfassendste Paket bis zu 8,25 Euro pro Monat betragen. Dies summiert sich auf bis zu 99 Euro im Jahr, was im Vergleich zu kostenlosen Konten bei anderen Banken ein erhebliches Argument darstellt.
App und digitale Features
In der Kategorie App und digitale Features hat Revolut <18 die volle Punktzahl von 15/15 erreicht. Die App ist mit 4,9 Sternen bei Apple und 4,8 bei Android die am besten bewertete im gesamten Test. Ein herausragendes Feature ist die Möglichkeit, echte virtuelle Karten zu erstellen, die für Online-Einkäufe genutzt werden können. Zudem sind Apple Pay und Google Pay integriert, was die Nutzung der App noch komfortabler macht.
Bling hat ebenfalls eine gut bewertete App, jedoch fehlen die virtuellen Karten, was für einige Nutzer ein Nachteil sein könnte. Die App bietet jedoch eine kindgerechte Oberfläche und eine Vielzahl von Funktionen zur Ausgabenkontrolle und Finanzbildung, die den Bedürfnissen von Kindern gerecht werden.
Sicherheit und Einlagensicherung
Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl eines Kontos ist die Sicherheit der Einlagen. Bei Bling ist zu beachten, dass der technische Dienstleister Treezor kein vollwertiges Bankinstitut ist, sondern als E-Geld-Institut arbeitet. Dies bedeutet, dass die klassische gesetzliche Einlagensicherung, die Bankguthaben normalerweise bis 100.000 Euro schützt, hier nicht greift. Stattdessen schützt die gesetzliche Trennungspflicht das Guthaben zuverlässig vor einer Insolvenz des Anbieters.
Bei Revolut <18 gilt trotz deutscher Zweigniederlassung und deutscher IBAN nicht die deutsche Einlagensicherung, sondern der litauische Einlagensicherungsfonds. Dies könnte für einige Eltern ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt sein, den sie in ihre Entscheidung einbeziehen sollten.
Fazit: Welches Konto ist das richtige für Ihr Kind?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl Bling als auch Revolut <18 hervorragende Optionen für Eltern sind, die ihren Kindern den Umgang mit Geld näherbringen möchten. Revolut <18 überzeugt durch seine Kostenfreiheit und die starke App, während Bling mit einem besonders strukturierten, pädagogischen Ansatz punktet. Die Entscheidung hängt letztlich von den individuellen Prioritäten der Eltern ab: Suchen Sie ein kostenloses, digital starkes Konto mit Lernfaktor, ist Revolut <18 die bessere Wahl. Wenn Ihnen ein begleiteter Einstieg in die Finanzwelt wichtiger ist und Sie bereit sind, dafür einen monatlichen Betrag zu investieren, ist Bling die interessantere Option.
Häufige Fragen
Was sind die Hauptunterschiede zwischen Bling und Revolut?
Wie fördern Bling und Revolut die Finanzbildung?
Gibt es bei Bling und Revolut eine Guthabenverzinsung?
Wie sicher sind die Konten bei Bling und Revolut?
Welche App bietet die besseren Funktionen?
Quellen: Google News
Symbolbild: Kinder lernen mit Bling und Revolut · Foto: Ron Lach / Pexels


