⏱ 5 Min. Lesezeit · Stand: 06.07.2026
Die Immobilienpreise in den Alpen steigen, doch es gibt noch attraktive Angebote. Besonders in bestimmten Gemeinden sind Immobilien vergleichsweise günstig.
- Hermagor-Pressegger See ist die günstigste Gemeinde mit 2.006 €/m².
- Österreichische Skigebiete zeigen einen Preisanstieg von 30 bis 59%.
- Schladming und andere steirische Gemeinden verzeichnen moderate Preissteigerungen.
Die Immobilienpreise in den Alpen sind in den letzten Jahren stark gestiegen, was viele potenzielle Käufer und Investoren auf den Plan ruft. Besonders in beliebten Skigebieten sind die Preise in die Höhe geschnellt, während einige weniger bekannte Gemeinden noch vergleichsweise günstige Angebote bieten. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die günstigsten Orte in den Alpen und analysieren die aktuellen Trends auf dem Immobilienmarkt.
Was sind die günstigsten Gemeinden in den Alpen?

Eine aktuelle Analyse von ImmoScout24 und Sprengnetter hat ergeben, dass Hermagor-Pressegger See in Kärnten mit einem Quadratmeterpreis von nur 2.006 Euro die günstigste Gemeinde in den Alpen ist. Diese Region bietet nicht nur attraktive Preise, sondern auch 110 Pistenkilometer im nahegelegenen Nassfeld, was sie zu einem interessanten Ziel für Wintersportler und Immobilienkäufer macht. Trotz der günstigen Preise ist auch hier ein Anstieg von 55% in den Immobilienpreisen zwischen 2020 und 2025 zu verzeichnen.
Ein weiterer interessanter Standort ist Schladming, bekannt für die 4-Berge-Skischaukel und 123 Pistenkilometer. Hier sind die Preise um 40% gestiegen, was zeigt, dass auch in weniger bekannten, aber dennoch attraktiven Skigebieten eine steigende Nachfrage besteht. Die moderate Preisentwicklung in der Steiermark, insbesondere in den Gemeinden Krieglach und Mürzzuschlag, wo die Preise um jeweils 31% gestiegen sind, macht diese Orte ebenfalls für Käufer interessant.
Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in den Alpen?
Die Immobilienpreise in den österreichischen Alpen haben sich in den letzten Jahren deutlich stärker entwickelt als in Deutschland. Während die Preise in deutschen Skigebieten seit 2020 um durchschnittlich 11 bis 42% gestiegen sind, zeigen die österreichischen Skigebiete einen Anstieg von 30 bis 59%. Besonders stark betroffen sind die großen Tiroler Skiorte wie Serfaus und Ischgl, wo die Preise um 59% gestiegen sind. Diese Entwicklung ist nicht nur auf die hohe Nachfrage zurückzuführen, sondern auch auf die Attraktivität der Region als Investitionsstandort.
Die Preisentwicklung in den Alpen ist ein Indikator für die allgemeine wirtschaftliche Lage und das Interesse an Immobilien als Wertanlage. In Zeiten von Inflation und steigenden Zinsen suchen viele Anleger nach stabilen Investitionsmöglichkeiten, und Immobilien in beliebten Urlaubsregionen bieten oft eine attraktive Rendite. Die Kombination aus Freizeitwert und potenzieller Wertsteigerung macht diese Immobilien besonders begehrt.
Warum sind Immobilien in den Alpen so begehrt?
- Günstigste Gemeinde: Hermagor-Pressegger See mit 2.006 €/m²
- Preisanstieg in Hermagor: +55% von 2020 bis 2025
- Schladming: +40% bei 123 Pistenkilometern
Die Nachfrage nach Immobilien in den Alpen ist in den letzten Jahren stark gestiegen, was auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist. Zum einen sind die Alpen eine beliebte Urlaubsregion, die sowohl im Winter als auch im Sommer zahlreiche Freizeitmöglichkeiten bietet. Die Kombination aus Natur, Sport und Erholung zieht viele Käufer an, die eine Immobilie als Zweitwohnsitz oder als Kapitalanlage erwerben möchten.
Ein weiterer Grund für die hohe Nachfrage ist die zunehmende Internationalisierung des Immobilienmarktes. Immer mehr Käufer aus dem Ausland interessieren sich für Immobilien in den Alpen, was den Wettbewerb um verfügbare Objekte erhöht. Diese internationale Nachfrage führt zu einem Anstieg der Preise, insbesondere in den begehrtesten Lagen. Zudem haben viele Käufer erkannt, dass Immobilien in den Alpen nicht nur als Urlaubsdomizil, sondern auch als langfristige Wertanlage dienen können.
Wie unterscheiden sich die Preise in Deutschland und Österreich?
Ein Vergleich der Immobilienpreise in den Alpen zeigt, dass die Preise in Österreich im Durchschnitt höher sind als in Deutschland. In Kitzbühel beispielsweise liegen die Hauspreise bei 11.700 Euro pro Quadratmeter, während in Garmisch-Partenkirchen, dem größten deutschen Skigebiet, die Preise bei etwa 6.558 Euro pro Quadratmeter liegen. Diese Differenz verdeutlicht, dass Käufer in Österreich oft bereit sind, höhere Preise für Immobilien in erstklassigen Lagen zu zahlen.
Die Preisentwicklung in den deutschen Alpen ist jedoch ebenfalls bemerkenswert. In Oberstdorf, wo die Preise seit 2020 um 20% gestiegen sind, sind die Immobilienpreise im Vergleich zu den österreichischen Skigebieten noch relativ moderat. Dies könnte für Käufer, die auf der Suche nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sind, eine interessante Option darstellen.
Welche Faktoren beeinflussen die Immobilienpreise in den Alpen?
Die Immobilienpreise in den Alpen werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören die Lage, die Infrastruktur, die Erreichbarkeit und die allgemeine wirtschaftliche Situation. Regionen mit einer gut ausgebauten Infrastruktur und einer hohen touristischen Attraktivität ziehen in der Regel höhere Preise an. Zudem spielt die Verfügbarkeit von Freizeitmöglichkeiten eine entscheidende Rolle. Skigebiete mit einer Vielzahl von Pisten und modernen Liftanlagen sind besonders gefragt.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die allgemeine wirtschaftliche Lage. In Zeiten von Inflation und steigenden Zinsen suchen viele Anleger nach stabilen Investitionsmöglichkeiten. Immobilien in beliebten Urlaubsregionen bieten oft eine attraktive Rendite und gelten als sichere Wertanlage. Diese Trends beeinflussen die Nachfrage und damit auch die Preise in den Alpen erheblich.
Fazit

Die Immobilienpreise in den Alpen sind in den letzten Jahren stark gestiegen, doch es gibt noch attraktive Angebote in weniger bekannten Gemeinden. Hermagor-Pressegger See bietet mit 2.006 Euro pro Quadratmeter die günstigsten Immobilienpreise, während andere Orte wie Schladming ebenfalls interessante Optionen darstellen. Die Preisentwicklung zeigt, dass Immobilien in den Alpen nicht nur als Urlaubsdomizil, sondern auch als langfristige Wertanlage immer beliebter werden. Käufer sollten die aktuellen Trends im Auge behalten und die verschiedenen Faktoren berücksichtigen, die die Preise beeinflussen.
Häufige Fragen
Welche Gemeinde hat die günstigsten Immobilienpreise?
Wie haben sich die Immobilienpreise in den Alpen entwickelt?
Was sind die Gründe für den Preisanstieg in den Alpen?
Wie unterscheiden sich die Preise in Deutschland und Österreich?
Welche anderen Gemeinden sind für Immobilienkäufer interessant?
Quellen: Google News
Symbolbild: Günstige Immobilien in den Alpen entdecken · Foto: Josh Withers / Pexels


