⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 24.08.2026
Aktuell warnen Verbraucherzentralen vor betrügerischen E-Mails, die im Namen von ELSTER versendet werden. Diese Mails versprechen Steuererstattungen und zielen darauf ab, persönliche Daten abzugreifen.
- Phishing-Mails im Namen von ELSTER sind im Umlauf.
- Die Mails versprechen hohe Steuererstattungen.
- Empfänger sollen sensible Daten eingeben.
Aktuell warnen Verbraucherzentralen in Deutschland vor einer neuen Welle von Phishing-Mails, die im Namen von ELSTER versendet werden. Diese betrügerischen E-Mails versprechen den Empfängern eine Steuererstattung in Höhe von 1.459 Euro, um sie dazu zu bringen, sensible persönliche Daten preiszugeben. Die Kriminellen nutzen dabei Spoofing-Techniken, um die Absenderadresse zu verschleiern und so den Anschein von Seriosität zu erwecken.
Was sind ELSTER Phishing-Mails?

ELSTER Phishing-Mails sind betrügerische Nachrichten, die vorgeben, von der offiziellen Steuerverwaltungsplattform ELSTER zu stammen. Sie enthalten oft gefälschte Logos und Layouts, die den echten E-Mails sehr ähnlich sehen. In diesen Mails wird den Empfängern eine angebliche Steuererstattung angeboten, die nur durch die Eingabe persönlicher Daten, wie Bankverbindungen oder Steueridentifikationsnummern, freigegeben werden kann. Diese Taktik zielt darauf ab, die Daten der Empfänger zu stehlen und für kriminelle Zwecke zu missbrauchen.
Wie erkennen Sie gefälschte ELSTER-Mails?
Es gibt mehrere Anzeichen, die auf eine gefälschte ELSTER-Mail hinweisen können. Zunächst ist die Anrede oft unpersönlich, wie „Sehr geehrte Steuerzahlerin, sehr geehrter Steuerzahler“. Zudem verwenden die Absender häufig auffällige Domains, die nicht mit der offiziellen ELSTER-Domain übereinstimmen. Ein weiteres Warnsignal ist die Aufforderung, auf einen Link zu klicken oder persönliche Daten einzugeben. Echte Mitteilungen von ELSTER fordern niemals solche Informationen per E-Mail an.
Die aktuelle Situation und die Rolle der Verbraucherzentralen
- Betrugsversuch: Gefälschte ELSTER-Mails
- Versprochene Erstattung: 1.459 Euro
- Absenderadresse: Fälschung durch Spoofing
Die Verbraucherzentralen in Niedersachsen und Thüringen haben kürzlich vor diesen Phishing-Mails gewarnt. Ralf Reichertz, Referatsleiter Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale Thüringen, betont, dass solche Mails besonders glaubwürdig erscheinen, wenn viele Menschen auf Rückmeldungen vom Finanzamt warten. Die Kriminellen nutzen diese Unsicherheit aus, um ihre betrügerischen E-Mails als legitim erscheinen zu lassen.
Was sollten Sie tun, wenn Sie eine solche E-Mail erhalten?
Die Gefahren von Phishing und der Schutz Ihrer Daten
Phishing ist eine ernsthafte Bedrohung, die nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Unternehmen betrifft. Die Angreifer nutzen immer raffiniertere Methoden, um an persönliche Informationen zu gelangen. Daher ist es wichtig, sich über die neuesten Betrugsmaschen zu informieren und geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört die Verwendung starker Passwörter, die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung und die regelmäßige Überprüfung von Kontobewegungen.
Fazit

Die aktuellen Phishing-Versuche im Namen von ELSTER sind ein ernstzunehmendes Problem, das Verbraucher dazu zwingt, wachsam zu sein. Die Versprechen von Steuererstattungen sind oft nur ein Vorwand, um an persönliche Daten zu gelangen. Indem Sie sich über die Gefahren informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen, können Sie sich und Ihre Daten schützen.
Häufige Fragen
Was sind ELSTER Phishing-Mails?
Wie erkenne ich eine gefälschte ELSTER-Mail?
Was soll ich tun, wenn ich eine solche E-Mail erhalten habe?
Wie kann ich meine Daten schützen?
Wo kann ich weitere Informationen zu Phishing erhalten?
Quellen: Google News
Symbolbild: Warnung vor ELSTER Phishing-Mails · Foto: Markus Winkler / Pexels


