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EU-Kommission: Apps für Kinder müssen sicher sein

Transparenzhinweis: Die Inhalte dieses Beitrags wurden ganz oder teilweise mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

⏱ 4 Min. Lesezeit · Stand: 17.09.2026

Die EU-Kommission hat neue Vorschriften vorgestellt, die sicherstellen sollen, dass Apps für Kinder und Jugendliche sicher sind. Diese Maßnahmen könnten weitreichende Auswirkungen auf die digitale Wirtschaft und Investoren haben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Strenge Sicherheitsanforderungen für Apps, die Kinder nutzen.
  • Altersgrenzen für die Nutzung von sozialen Medien und Spielen.
  • Mögliche Auswirkungen auf die Aktienkurse von Tech-Unternehmen.

Die EU-Kommission hat am 17. September 2026 in Straßburg neue Vorschriften vorgestellt, die darauf abzielen, die Sicherheit von Apps für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte, dass soziale Netzwerke, Spieleplattformen und Anbieter von KI für Kinder künftig nachweisen müssen, dass ihre Dienste sicher sind. Dies bedeutet, dass Minderjährige keinen Zugang zu diesen Plattformen erhalten, solange die Sicherheitsanforderungen nicht erfüllt sind.

Was sind die neuen Anforderungen?

Sichere Online-Umgebung für Kinder
Symbolbild: Sichere Online-Umgebung für Kinder · Foto: Ksenia Chernaya / Pexels

Die neuen Vorschriften verlangen von den Anbietern, dass sie sicherstellen, dass Kinder unter 13 Jahren keine eigenen Accounts haben dürfen. Stattdessen können sie über die Konten ihrer Eltern für maximal eine Stunde pro Tag kinderfreundliche Inhalte nutzen. Für Jugendliche ab 13 Jahren sind nur von den Eltern eingerichtete und beaufsichtigte „Mini-Konten“ erlaubt, die ebenfalls auf eine Stunde Nutzung pro Tag beschränkt sind. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Kinder nicht unkontrolliert auf potenziell schädliche Inhalte zugreifen können.

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Zusätzlich müssen die Anbieter sicherstellen, dass die Accounts von Minderjährigen standardmäßig auf privat gestellt sind. Funktionen wie das Blockieren und Stummschalten anderer Nutzer müssen für diese Konten verfügbar sein. Auch der Zugriff auf Standortdaten, Kamera und Mikrofon soll deaktiviert werden, um die Privatsphäre der Kinder zu schützen. Livestreams sind für Minderjährige ebenfalls nicht erlaubt, um Risiken zu minimieren.

Warum sind diese Vorschriften notwendig?

Die Notwendigkeit dieser Vorschriften ergibt sich aus der zunehmenden Besorgnis über die Auswirkungen von sozialen Medien und Online-Spielen auf die psychische Gesundheit von Kindern. Studien haben gezeigt, dass süchtig machende Designs und personalisierte Empfehlungsfeeds Kinder in schädliche Inhalte ziehen können. Die EU-Kommission möchte mit diesen neuen Regelungen sicherstellen, dass Kinder in einer sicheren Online-Umgebung aufwachsen können, ohne den Gefahren des Internets schutzlos ausgeliefert zu sein.

Die Vorschriften zielen darauf ab, süchtig machende Mechanismen wie endloses Scrollen und personalisierte Inhalte, die Kinder in gefährliche Situationen bringen können, zu verbieten. Anbieter müssen nachweisen, dass ihre Plattformen nicht so gestaltet sind, dass sie Kinder süchtig machen. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle vieler Tech-Unternehmen haben, die auf Werbung und Nutzerinteraktion angewiesen sind.

Auswirkungen auf die Wirtschaft und Investoren

Fakten auf einen Blick

  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte neue Sicherheitsanforderungen an.
  • Kinder unter 13 Jahren dürfen keine eigenen Accounts haben.
  • Jugendliche ab 13 Jahren dürfen nur von Eltern eingerichtete Mini-Konten nutzen.

Die neuen Vorschriften könnten weitreichende Folgen für die digitale Wirtschaft haben. Unternehmen, die soziale Medien und Online-Spiele anbieten, müssen möglicherweise erhebliche Investitionen tätigen, um die neuen Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Dies könnte sich negativ auf die Aktienkurse dieser Unternehmen auswirken, insbesondere wenn die Umsetzung der neuen Regelungen mit hohen Kosten verbunden ist.

Investoren sollten die Entwicklungen in diesem Bereich genau beobachten, da die Einhaltung der neuen Vorschriften für viele Unternehmen eine Herausforderung darstellen könnte. Die Möglichkeit, dass Unternehmen ihre Geschäftsmodelle anpassen müssen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, könnte zu einer erhöhten Volatilität auf den Märkten führen. Insbesondere Tech-Unternehmen, die stark auf Werbung angewiesen sind, könnten unter Druck geraten, ihre Strategien zu überdenken.

Wie wird die Einhaltung der Vorschriften überprüft?

Die Einhaltung der neuen Vorschriften wird von der EU-Kommission überwacht. Anbieter müssen nachweisen, dass sie die Sicherheitsanforderungen erfüllen, bevor sie ihre Dienste für Minderjährige anbieten dürfen. Dies bedeutet, dass die Verantwortung für die Sicherheit der Plattformen bei den Anbietern liegt. Die EU-Kommission wird die Einhaltung der Vorschriften innerhalb von 30 Tagen nach Antragstellung überprüfen.

Diese Beweislastumkehr könnte dazu führen, dass Anbieter proaktiv Maßnahmen ergreifen müssen, um sicherzustellen, dass ihre Plattformen den neuen Anforderungen entsprechen. Dies könnte auch zu einer erhöhten Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und den Aufsichtsbehörden führen, um sicherzustellen, dass die Sicherheitsstandards eingehalten werden.

Fazit

Sichere Online-Umgebung für Kinder
Symbolbild: Sichere Online-Umgebung für Kinder · Foto: Gustavo Fring / Pexels

Die neuen Vorschriften der EU-Kommission zur Sicherheit von Apps für Kinder stellen einen wichtigen Schritt in Richtung eines sichereren digitalen Raums für Minderjährige dar. Die Anforderungen an Alterskontrollen und die Verhinderung von süchtig machenden Designs könnten jedoch erhebliche Auswirkungen auf die digitale Wirtschaft und die Strategien von Tech-Unternehmen haben. Investoren sollten die Entwicklungen in diesem Bereich aufmerksam verfolgen, da die Einhaltung der neuen Vorschriften sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringen könnte.

Häufige Fragen

Was sind die neuen Anforderungen der EU-Kommission?
Die EU-Kommission verlangt, dass Apps für Kinder nachweisen müssen, dass sie sicher sind. Dazu gehören unter anderem Alterskontrollen und der Verzicht auf süchtig machende Designs.
Wie alt müssen Kinder sein, um eigene Accounts zu haben?
Kinder unter 13 Jahren dürfen keine eigenen Accounts haben. Jugendliche ab 13 Jahren dürfen nur von Eltern eingerichtete Mini-Konten nutzen.
Welche Plattformen sind betroffen?
Betroffen sind soziale Netzwerke, Spieleplattformen und Anbieter von KI für Kinder und Jugendliche.
Wie wird die Einhaltung der neuen Regeln überprüft?
Die Anbieter müssen nachweisen, dass sie die neuen Sicherheitsanforderungen erfüllen, bevor sie ihre Dienste für Minderjährige anbieten dürfen.
Was bedeutet das für Investoren in Tech-Unternehmen?
Die neuen Vorschriften könnten die Aktienkurse von Tech-Unternehmen beeinflussen, insbesondere wenn sie hohe Investitionen in die Einhaltung der neuen Sicherheitsstandards tätigen müssen.

Quellen: finanzen.net

Symbolbild: Sichere Online-Umgebung für Kinder · Foto: Helena Lopes / Pexels

Stefan Wagner
Stefan Wagner
Stefan Wagner widmet sich den Themen Altersvorsorge und Versicherungen. Er erklärt verständlich, welche Vorsorgemodelle es gibt und worauf man bei langfristigen Entscheidungen achten sollte. Bei Finanz-Echo möchte er dazu beitragen, dass auch trockene Themen wie Renten- und Absicherungsfragen greifbar werden.
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